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Tips Jugendredaktion, Magdalena Hronek, 10.09.2021 14:10

LINZ. Das Theater des Kindes blickt mit Zuversicht in die neue Spielsaison: Fünf Premieren und fünf Wiederaufnahmen stehen auf dem Programm. Am Freitag, 17. September, wird mit der Uraufführung vom Stück „Da wächst was“ ins neue Spieljahr gestartet.

Da wächst was (Foto: Theater des Kindes)
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Die Spielzeitbilanzen der letzten beiden Saisonen sahen coronabedingt schlecht aus: „Wir haben eine schwierige Zeit hinter uns, alle Mitarbeiter waren für 12 Monate in Kurzarbeit. Für die neue Saison haben wir ein streng kontrolliertes Sicherheitskonzept, unsere Mitarbeiter sind geimpft“, so Geschäftsführer Andreas Baumgartner. Das ganze Team freut sich, ab Herbst wieder viele Zuschauer zu begrüßen. Kindergärten dürfen ins Theater kommen und auch der freie Verkauf für Vorstellungen an den Wochenenden steht bereit. Für nähere Infos zu den Schulklassen muss noch der Schulbeginn abgewartet werden. Den gesamten Spielplan sowie Tickets erhält man unter www.theater-des-kindes.at

Saisonstart mit einer Uraufführung

Die Saison startet mit der Uraufführung von „Da wächst was“, einer Gartengeschichte von Henry Mason, die vom Blühen und Verblühen erzählt, für alle ab drei Jahren. Im Lauf der Jahreszeiten verändert sich die Natur: Aus einem kleinen Samen gedeiht eine große Pflanze mit Früchten, dann verblüht sie wieder. Henry Mason, der sich in den letzten Jahren seine Begeisterung fürs Gärtnern entdeckt hat, stellte sich für das Stück die Frage, wie man die Natur auf die Bühne bringt. Dies gelang mit viel Liebe zum Detail bei Kostüm, Licht, Bühnenbild und Musik. „Die Musik spielt eine wichtige Rolle und ist eng mit dem szenischen geschehen verflochten. Wir schrauben bis zur letzten Sekunde daran, dass alles zusammenpasst“, schildert der Komponist David Wagner.

Weitere Premieren

Am 5. November wird das Stück „Momo“ (ab sieben Jahren), eine Fassung von Henry Mason nach dem Roman von Michael Ende über das Mädchen Momo, ihre weise Schildkröte und die Grauen Herren der Zeitsparkasse, uraufgeführt. Ab 26. November kann man im Stück „Auf Ötzis Spuren“ (ab sieben Jahren) 5000 Jahre in der Zeit zurückreisen. Die nächste Premiere findet am 18. Februar statt: Erzählt wird die Geschichte von „Miss Sonnenschein“ (ab drei Jahren), die ins Jammerland reist und dort gute Laune verbreitet. „Der Talisman“, eine musikalisch-rockige Fassung von Nestroys Theaterstück aus dem Jahr 1840 für alle ab acht ist auch für Unter- und Oberstufe geeignet. Die Uraufführung der findet am 8. April statt.

Wiederaufnahmen

Im Herbst ist außerdem in „Die Schnecke und der Buckelwal“ (ab drei Jahren) zu sehen, wie die beiden Tiere gemeinsam durch die Meere reisen, während bei „Ein Schaf fürs leben“ (ab fünf Jahren) Schaf und Wolf die Nacht bereisen. Ebenfalls im Herbst präsentiert das Theater in „Donna Quichotta“ (ab sechs Jahren), dass auch Frauen tapfere Ritterinnen sein dürfen - der Name ist eine Anlehnung an die Ritterwelt des Don Quichotte. “Orpheus“ (ab neun Jahren) erzählt die Mythologie rund um Orpheus und Eurydike neu. Im Frühjahr zeigt das Theater des Kindes in „Die Birne glüht“ (ab sieben Jahren) die Geschichte von Thomas Alva Edisons 1093 Erfindungen - darunter die Glühbirne.


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