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LINZ. Die OÖ. Landes-Kultur GmbH zeigt im Schlossmuseum Linz die neue Ausstellung „Waltrud Viehböck - Faszination Metall“. Die Schau baut auf einer großzügigen Schenkung von Werken der Künstlerin auf, die viele Jahre in Oberösterreich lebte und 2014 verstorben ist. Zu sehen ab 21. Oktober bis 27. Februar.

Waltrud Viehböck, Doppelellipse, 1991, Edelstahl (Foto: Eric Asamoah)
  1 / 5   Waltrud Viehböck, Doppelellipse, 1991, Edelstahl (Foto: Eric Asamoah)

Im Jahr 2021 erhielt das Land OÖ durch eine Schenkung knapp 30 Metallplastiken der Künstlerin Waltrud Viehböck. Mit ihren unverwechselbaren und auf geometrischen Formen basierenden Metallarbeiten nimmt sie eine wesentliche Position in der jüngeren oberösterreichischen Kunstgeschichte ein. Waltrud Viehböcks umfangreiches Œuvre umfasst neben Schmuck, Plastik und Außenskulpturen auch zahlreiche Gestaltungen für den Sakralraum. Die Besonderheit ihres künstlerischen Zugangs lag einerseits im spielerischen und gleichzeitig analytischen Umgang mit konstruktiven Formen und ihrer Wirkung im Raum, andererseits im sensiblen Ausloten der Ästhetik des Werkstoffs Metall.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Gabriele Spindler von der OÖ Landes-Kultur GmbH.

Absolventin von Gsöllpointner

Die gebürtige Deutsche (geboren 1937 in Fulda) kam nach einem abgeschlossenen Pharmaziestudium nach Österreich und studierte an der Linzer Kunstschule. In der Meisterklasse für Bildhauerei war sie eine der ersten Frauen, die an der von Helmuth Gsöllpointner geleiteten Abteilung Metall absolviert hatte. In den 1970er Jahren trat Waltrud Viehböck gemeinsam mit Arthur Viehböck als Künstlerpaar auf. 1974 kauften sie einen Vierkanthof in Piberbach bei Kematen (Bezirk Linz-Land) an der Krems, wo sie in den folgenden Jahren lebten und arbeiteten. 2014 verstarb Waltrud Viehböck in Linz. Sie hinterließ ein umfassendes, vielfältiges und dennoch stringent entwickeltes Werk als Metallplastikerin. „Dass wesentliche Beispiele ihrer Werke nun Eingang in die Sammlungen des Landes Oberösterreich fanden, sichert ihr künstlerisches Erbe langfristig und macht es im Zuge von Präsentationen für die Öffentlichkeit zugänglich“, freut sich das Team der OÖ. Landes-Kultur GmbH.

Zur Ausstellung erscheint auch eine Publikation.


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