"Frau.Macht.Film"-Tage im Moviemento
LINZ. Von 17. bis 20. November werden im Rahmen von „Frau.Macht.Film“ ausgewählte Filme im Moviemento gezeigt, die verschiedene Perspektiven auf das Leben von Frauen eröffnen.

„Eine Gesellschaft, die kein Interesse hat an den Geschichten, die ihre Frauen zu erzählen haben, verarmt, und ihr Bild von sich selbst ist verzerrt“, sagte die deutsche Regisseurin Jutta Brückner einmal.
Bei „Frau.Macht.Film“ werden weibliche Filmschaffende vor den Vorhang geholt und ihre hochwertigen Filme einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Filme spiegeln die Gesellschaft wider, können aber mit den Bildern, die sie produzieren, auch auf sie einwirken. Die gezeigten Filme behandeln Themen aus einem weiblichen Blickpunkt und wirken Stereotypen entgegen. Die Filmtage sollen auch dazu beitragen, Frauen und ihre Leistungen sichtbar zu machen.
Podiumsdiskussion „Alles Quote und dann was?“
Bei einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 18. November, um 17 Uhr wird zudem der Frage „Alles Quote und dann was?“ nachgegangen, denn Österreich hinkt bei der Geschlechtergerechtigkeit in der Filmbranche hinterher. Auch wenn es derzeit immerhin Gespräche über Quoten bei der Filmförderung gibt, kann von großem Fortschritt - wie der Genderbericht des Österreichischen Filminstituts zeigt - noch nicht die Rede sein.
Zeit, wieder einmal große Ideen in den Raum zu werfen. Welche Werkzeuge braucht es? Welche Geschichten? Welche Autoren? Wie kann diese Branche aussehen? Mit Alenka Maly (Filmemacherin, Schauspielerin), Kathrin Resetarits (Autorin, Schauspielerin, Regisseurin und Dramaturgin) und Iris Zappe-Heller (Stv. Direktorin Österreichisches Filminstitut, Beauftragte für Gender und Diversity).


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