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Theater in der Innenstadt startet neu durch

Karin Seyringer, 03.02.2022 14:44

LINZ. Vier Eigenproduktionen bis zum Sommer stehen am Spielplan, beim Theater in der Innenstadt in der Linzer Museumsstraße. Nach all den Corona-Problemen will das Team um Theatermacher und Chef Nik Raspotnik neu durchstarten und sich neuerlich als engagierte freie Linzer Bühne präsentieren.

Szene aus „Sänger, Sex und Schokostangerl“ im Theater in der Innenstadt. (Foto: Oliver Erenyi)
Szene aus „Sänger, Sex und Schokostangerl“ im Theater in der Innenstadt. (Foto: Oliver Erenyi)

Der gehobenen Unterhaltung und Musicalproduktionen hat sich das Theater in der Innenstadt verschrieben. Bis zum Sommer geht es wieder lustig zu, wenn verfeindete Sänger zusammentreffen, die drei Musketiere ihre Degen zücken, sicher Kaiserin Sisi scheiden lässt und sich Astronom Kepler verliebt.

„Sänger, Sex und Schokostangerl“

Los geht's am 11. Februar mit der Wiederaufnahme der Komödie „Sänger, Sex und Schokostangerl“ aus der Feder von Werner Rohrhofer und unter der Regie von Nik Raspotnik. In einem einschlägigen Etablissement treffen zwei verfeindete Sänger aufeinander. Damit sind Verwicklungen und Missverständnisse vorprogrammiert, das Ganze garniert mit musikalischen Ohrwürmern. Auf die Besucher wartet ein Sängerkrieg, in dem statt mit Waffen mit den größten Musicalhits aller Zeiten gefochten wird.

„Musketiere – Bataillon d’Autriche“

Ab 11. März folgt die Musikkomödie „Musketiere – Bataillon d’Autriche“, die die bekannte Story um die wackeren Degenkämpfer aufgreift, wobei diese aber echte Österreicher sind und als solche dem französischen König das Leben schwer machen. Wenn drei erfahrene Haudegen – ein übergewichtiger Ex-Boxer, ein alter Fechtmeister und ein liebenswerter Esoteriker – in Versailles die Degen kreuzen, hört sich für den selbstverliebten französischen König Ludwig XIII der Spaß auf. Das Buch stammt von Harald Schuh. Pop-Songs aus Frankreich, Österreich und England komplettieren die Produktion.

Sisi lässt sich scheiden

Royal geht es weiter am 29. April: Die musikalische Komödie „Sissi – Eine Kaiserin lässt sich scheiden“ feiert Premiere. Werner Rohrhofer hat das Buch zur „wahren Bad Ischler Skandal-Operettical“ geschrieben. Der höchst eigenwillige Beitrag des Theaters in der Innenstadt trägt mit bekannten Operettenmelodien zum derzeitigen Sisi-Hype bei. Denn Kaiserin Elisabeth will statt der Silbernen Hochzeit die Scheidung von Franz Joseph. Das ist der Ausgangspunkt einer turbulenten Komödie mit Verwicklungen, Missverständnissen, einem gestressten Ischler Bürgermeister und einem feurigen ungarischen Grafen, der Sissi an einem Tag mehr Erotik bietet als der Kaiser in 25 Ehejahren.

„Kepler in love“ als Freiluftaufführung

Die vierte Eigenproduktion geht ab 24. Juni über die Bühne: „Kepler in love“! Wenn der Wettergott ein Einsehen hat, wird das Stück nicht im Theater, sondern als Freiluftaufführung im Hof des Mozarthauses in der Linzer Altstadt zu sehen sein. Ausgangspunkt ist die historisch verbürgte Tatsache, dass Kepler in Linz erneut geheiratet hat. Hochzeitsvorbereitungen, früher Feminismus, Probleme mit dem kirchlichen Weltbild und Keplers „Drittes Planetengesetz“: Stoff genug für eine turbulente Komödie, wie immer mit tollen Musiknummern. Jeder Abend wird dabei mit inkludiertem Fingerfood und einem Willkommensdrink garniert.

Vieles mehr

Nicht nur diese vier Eigenproduktionen stehen am Spielplan, das Theater in der Innenstadt zaubert auch zahlreiche Dinnershows und „VorstellBARs“ und eine romantische Valentinstagsshow. Alle Infos, Stücke, Termine und Karten sind auf www.theater-innenstadt.at zu finden.


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