Uraufführung von "Zehn Ave Maria"
LINZ. Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura kehren zurück an Landestheater. Nach ihren Dokumentartheaterprojekten „SWAP“ und „Mythos VOEST“ widmen sich die beiden der gegenwärtigen Bedeutung des Christentums mit besonderem Blick auf Oberösterreich. Die Uraufführung von „Zehn Ave Maria“ ist am Samstag, 26. Februar, um 19.30 Uhr in den Kammerspielen zu sehen.

Der Glaube ist für viele Menschen eine Konstante. Er gibt Halt in schwierigen Momenten und schafft Orientierung sowie Wertebewusstsein – leben auch die Jüngsten heute in Verhältnissen, die die Urgroßeltern sich nicht hätten träumen lassen. In Europa werden im 20. Jahrhundert selbst innerhalb der Glaubensgemeinschaft Stimmen laut, die nicht nur mit dem Glauben, sondern auch mit den Dogmen und Strukturen ringen. In Österreich regt sich etwa 1995 ein Teil des Kirchenvolks in nie gesehener Weise.
Dieser anhaltende Prozess führt zu der Frage nach der gegenwärtigen Bedeutung des Christentums? Um jene Frage kreist das Dokumentartheater „Zehn Ave Maria“, das sich aus mythologischer, historischer und gegenwärtiger Perspektive des Themas annimmt.


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