Eine Symbiose zwischen Alt und Neu - Oberösterreich und International beim Festival 4020 im Brucknerhaus
LINZ. „Eine Symbiose zwischen alter und neuer Musik“ erwartet die Zuschauer beim Festival 4020 im Brucknerhaus in Linz, wenn es nach Brucknerhaus-Chef Dietmar Kerschbaum geht. Das Festival findet von Donnerstag, 5. Mai, bis Sonntag, 8. Mai, im mittleren Saal des Brucknerhauses Linz statt. Der Eintritt ist frei.

„Wir hätten das 20-Jährige schon gefeiert, das holen wir heuer nach“, sagt Marie-Therese Rudolph, Künstlerische Leiterin des Festivals 4020. Coronabedingt konnte es letztes Jahr nicht stattfinden, heuer sei man guter Dinge, dass es stattfinden kann.
„Der Fluss (Anm. der Redaktion: die Donau) ist zentral in dieser Stadt, deswegen gebührt ihm dieses Motto“. Unter dem Motto „Fluss-Geschichten“ werden unter anderem sechs Uraufführungen und damit einher neue Kompositionen zu sehen und hören sein. Mit dabei im Programm zwei gebürtige Linzer und eine, die in Linz studiert.
Künstler aus Linz mit dabei
Eine davon ist Tanja Elisa Glinsner, sie sei eine „starke, energievolle Person“, wenn es nach Rudolph geht. Beim Festival wird sie mit Texten von Walter Pilar „dem Walter ein Denkmal setzen“, so Marie-Therese Rudolph. Walter Pilar war ein österreichischer Schriftsteller, Zeichner und bildender Künstler. „Das Denkmal“ setzt Glinsner am 8. Mai ab 11 Uhr.
Ebenso mit dabei ist Katharina Roth. Sie studiert an der Anton-Bruckner-Privatuniversität in Linz. Bei ihr ist die „Sprache zu einem eigenen Instrument geworden, wo sie mit der Klangfarbe spielt“, erzählt Rudolph über sie. Die gebürtige Koblenzerin tritt mit einem Auftrittswerk des Festivals am 8. Mai ebenfalls ab 11 Uhr auf.
Bernhard Lang tritt auch am 8. Mai auf. Der gebürtige Linzer wird „Texte von Christian Loidl, der Linzer Dichter war“ zum Besten geben.
Musik aus vier Jahrhunderten
Neben den oberösterreichischen Künstlern werden zudem auch internationale Künstler mit dabei sein. Das Festival bietet Musik aus vier Jahrhunderten. Der Einritt des Festivals ist frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Fluss, der titelgebend in den Mittelpunkt des Festivals gerückt wird, wird dabei mit der Bedeutung als Träger von Zeit, von Erinnerung und musikalischen Welten assoziiert. „Mit der Neugier und dem Vertrauen etwas Tolles geboten zu kriegen“, soll man das Festival besuchen, rät Rudolph zum Schluss.


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