Deep Space Lecture: Neurowissenschaftlerin über die Folgen eines Krieges
LINZ. Kriegserlebnisse ziehen bei vielen Soldaten und Zivilisten schwerwiegende psychische Folgen nach sich. Am Donnerstag, 21. April, erzählt Neurowissenschaftlerin Manuela Macedonia im Ars Electronica Center, welche Auswirkungen traumatische Kriegserfahrungen auf das Gehirn von Betroffenen haben, inwiefern diese Belastungen sogar Gene verändern können und dadurch psychisches und physisches Leid auch an Generationen vererbt wird, die einen Krieg selbst nie erlebt haben.

Die Besucher erfahren darüber hinaus, dass sich Liebe als wahrer Balsam für das Gehirn erweist und auf lange Sicht sogar die Intelligenz positiv beeinflussen kann. Beginn ist um 18:30 Uhr. Der Eintritt kostet vier Euro, mit einem gültigen Museumsticket ist der Besuch kostenlos.
Über Manuela Macedonia
Seit März 2012 ist Neurowissenschaftlerin Manuela Macedonia am Institut für Information Engineering der Johannes Kepler Universität Linz als Senior Scientist in der Erforschung von Neuroinformationssystemen tätig. Darüber hinaus untersucht sie die neurowissenschaftlichen Grundlagen des Lernens am Max-Planck Institut Leipzig. In Vorträgen und Workshops bringt sie interessierten Laien aktuelle Erkenntnisse aus der Gehirnforschung näher und erklärt, wie sich Vorgänge im Kopf auf das tägliche Leben auswirken.
Drei neue Veranstaltungsformate im Deep Space 8K
Konzerte unterschiedlichster Genres begleitet von immersiven Visualisierungen, einzigartige bildgewaltige Erlebnisse, die zum interaktiven Mitmachen einladen und inspirierende Vorträge von hochkarätigen Experten zu einer breitgefächerten Themenpalette. Mit den drei neuen Veranstaltungsformaten „Deep Space Concert“, „Deep Space Lecture“ und „DeepSpace Experience“ werden die vielfältigen Möglichkeiten des Deep Space 8K zum Einsatzgebracht, um Künstler, Musiker und Forscher das perfekte Setting zu bieten.


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