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LINZ. Seit der Gründung des Architekturstudios BASEhabitat an der Kunstuniversität Linz sind fast zwei Jahrzehnte vergangen in denen das Studio, gegründet vom Architekten und emeritierten Professor Roland Gnaiger, zum guten internationalen Ruf der Kunstuniversität beigetragen hat. Ab 9. Juni bis 21. Juli zeigt die Kunstuniversität Beispiele für nachhaltiges Bauen. Eröffnet wird die Ausstellung am 9. Juni um 18 Uhr. 

Von 9. Juni bis 21. Juli findet die Ausstellung statt. Foto: Darko Todorovic
Von 9. Juni bis 21. Juli findet die Ausstellung statt. Foto: Darko Todorovic

Es ist ein ganz besonderer Weg in der Architekturausbildung, der hier gewählt und im Sinne der Baukultur konsequent verfolgt wurde. Mit dem Schwerpunkt auf die soziale Verantwortung von Architektur widmet man sich nachhaltigem Planen, Bauen und räumlicher Entwicklung, bisher vorwiegend im globalen Süden. Dabei werden klimatische Bedingungen genauso berücksichtigt wie die regional vorhandene Bautradition. Es geht um ressourcenschonendes Bauen und das Möglichmachen lokaler Wertschöpfung.

Zum Nachahmen anregen

2019, zum 15-Jahr-Jubiläum von BASEhabitat, startete eine Wanderausstellung in Vorarlberg, nun ist sie in Linz. Gezeigt werden sechs Projekte, ergänzt durch neue Ideen, die erst in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden. Die Ausstellung folgt dem Motto, das auf der Website des heute von Sigi Atteneder geleiteten Studios basehabitat.org nachzulesen ist: Ideen in die Welt hinaustragen und zum Nachahmen anregen – vom Erfahrungsaustausch profitieren.

Basehabitat Vorzeigeprojekt

Rektorin Brigitte Hütter und Sigi Atteneder zeigen sich stolz auf das Studio und die Ausstellung: „BASEhabitat setzt seit fast zwei Jahrzehnten um, was in unserer Gesellschaft angesichts von Energiekrise und Klimawandel immer wichtiger wird. Nachhaltige Ideen werden entwickelt und gemeinsam mit den Menschen, denen diese Projekte zugutekommen sollen, umgesetzt.“ BASEhabitat sei damit auch ein Vorzeigeprojekt in der Nachhaltigkeitsstrategie der Kunstuniversität Linz, in deren Rahmen Nachhaltigkeitsthemen in Forschung und Lehre verankert werden.


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