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LINZ. Die neue Spielzeit im Zirkus des Wissens an der JKU ist eröffnet. „Kommen Sie und staunen Sie über das, was im Zirkus auf Sie wartet. Jetzt und in den kommenden Wochen“, freut sich Zirkusdirektor Airan Berg.

Zirkusdirektor Airan Berg lädt ein in den Zirkus des Wissens. (Foto: JKU)
Zirkusdirektor Airan Berg lädt ein in den Zirkus des Wissens. (Foto: JKU)

„Faszination Krake“ und „MondTraum & PlanetenKlang“, die bereits im Frühjahr das jüngste Publikum begeisterten, werden im Rahmen der Kinderkulturtage Linz (15. Oktober) wieder im Zirkus des Wissens zu sehen sein.

Im November geht dann „Kamishibai: Das Leben großer Forscher als Papiertheater“ am Samstag, 19. November, in eine Fortsetzung (ab sechs Jahren). Im Mittelpunkt der ersten Folge steht Dinosaurierforscherin Mary Anning, die schon als junges Mädchen Fossilien von Dinosauriern entdeckt hat. Mary hat ihr gesamtes Leben nach Fossilien gesucht und mit ihren Funden wesentlich zur Entwicklung der frühen Paläontologie beigetragen. Beginn ist um 15 Uhr.

Zwei Uraufführungen am Programm

Ebenfalls im November uraufgeführt wird „NAT.U.R.AL“ – eine Ode an die Unvollkommenheit“ von Dávid Paška (ab 14 Jahren). Eine wandernde Schauspieltruppe beschließt, die Aufmerksamkeit des Publikums wieder zu gewinnen, indem sie sich als humanoide Androiden ausgeben, die die Zukunft vorhersagen können. Eine kritische Studie über das Verhältnis zwischen Menschlichkeit und Künstlichkeit, über die Problematik der universellen Moral und über das Potenzial des Missbrauchs der Künstlichen Intelligenz. Spieltermine: 4. November (19.30 Uhr), 5. November (ab 16 Uhr, inklusive Symposium), 11. November (19.30 Uhr) und 12. November (19.30 Uhr).

Eine besondere Zusammenarbeit von Künstlern und Philosophen der JKU gibt es im Dezember mit der Uraufführung „Und da oben dazwischen die Sterne“ (ab 14 Jahren) von Regisseur Gerhard Willert, die sich auf die Spuren von Galilei und Kepler begibt und in einer Performance Fragen der Wissenschaft und Ethik darstellt. Zu sehen am 2. Dezember (19.30 Uhr) und am 3. Dezember ab 16 Uhr (Symposium und Vorstellung).

JKU-Rektor Meinhard Lukas zeigt sich beeindruckt vom neuen Spielplan: „Das Programm wird alle Menschen mit kindlicher Neugierde ansprechen. Die Vielfalt der Universität spiegelt sich in der Wahl der Themen wider. Besonders freut mich, dass es wieder ein umfassendes Programm für Kinder, Jugendliche und Schulklassen gibt. Egal ob ‚Faszination Krake‘, ‚Kamishibai‘ oder ‚MondTraum & PlanetenKlang‘ – jedes Kind sollte zumindest einmal im Zirkus des Wissens gewesen sein und die zauberhafte Welt der Wissenschaft erlebt haben“.

Aufgrund beschränkter Platzkapazitäten ist für alle Veranstaltungen im Zirkus des Wissens eine Anmeldung unter www. jku.at/zirkus-des-wissens empfehlenswert. Der Eintritt ist jedenfalls im Jahr 2022 noch frei; Spenden für den Spielbetrieb werden gerne entgegengenommen.

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