La forza del destino: SonntagsFoyer im Musiktheater
LINZ. Verdis Opernklassiker „La forza del destino“ steht im Mittelpunkt des 90. SonntagsFoyers der Freunde des Linzer Musiktheaters am Sonntag, 8. Jänner, 11 Uhr, im Hauptfoyer des Musiktheaters.

Verdis Opernklassiker erzählt eine ziemlich absurde Geschichte: Der Sopran liebt den Tenor. Doch der Vater des Soprans – sprich der Bass – ist gegen die Verbindung, ist doch der Tenor nicht reinrassig. Der Vater will die beiden auseinanderreißen. Der Tenor will hingegen seine edlen Absichten beweisen und wirft seine Pistole fort. Aus der Pistole löst sich beim Aufprall auf den Boden ein Schuss, der den Bass tödlich trifft … Doch das ist erst der Anfang der Verwicklungen in dieser Oper.
Mit Regisseur und Ensemble-Mitgliedern
Aber ist an solchen fatalen Entwicklungen wirklich nur die titelgebende Macht des Schicksals schuld? Haben wir Menschen denn keinen freien Willen? Kann man nicht wählen, zwischen verschiedenen Handlungsoptionen? Angesichts solcher Überlegungen ist diese Oper auf einmal gar nicht mehr absurd, sondern zutiefst menschlich. Darüber wird mit Peter Konwitschny ebenso zu reden sein wie über die Frage, wie man es schafft, aus einer fast vierstündigen Oper ein 90-minütiges Konzentrat zu filtrieren. Denn in solch einer verdichteten Fassung wird La forza del destino in Linz präsentiert werden.
Ebenso beim Foyer mit dabei: Enrico Calesso (Musikalische Leitung), Christoph Blitt (Dramaturgie und Moderation) und Mitglieder des Musiktheaterensembles.
Infos und Karten: www.landestheater-linz.at


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