Koni Oberhauser: Das Königskind in der Hofgasse
LINZ. Angefangen hat alles mit einem Keramikstudium am Linzer Hauptplatz: Prof. Günter Praschak, der damalige Leiter der Keramikklasse, übertrug Koni Oberhauser seine Leidenschaft für hochgebrannte Gefäßkeramik und speziell selbst hergestellte Glasuren.

„Fasziniert vom Drehen an der Töpferscheibe, habe ich mich mit Haut und Haaren darauf eingelassen. Töpfern inkludiert alles, was das Leben mit sich bringt. Deshalb will jetzt jeder töpfern lernen“, sagt Oberhauser. „Urplötzlich aber erschien das Königskind. Seitdem ist es einfach da und schaut mir direkt ins Herz.Binnen ein paar Stunden zogen die Farben bei mir ein. Ein fulminanter Bilderreigen nahm seinen Anfang. Mein Material ist gewöhnlicher Karton, Papiere aller Art und Pastellkreiden. Mein immerwährendes Thema: um was geht es eigentlich wirklich in unserem Dasein. Dazu reger Austausch, Lesungen und Workshops in der Galerie.“ Alles das findet statt in einem der ältesten Häuser von Linz in dem auch immer wieder freie Wohnungen zur Verfügung stehen.

