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LINZ. Rund ums Tierreich dreht sich die letzte Lesebühne in diesem Jahr am Freitag, 24. November, um 20 Uhr im Kulturverein Strandgut. Als Gast mit dabei: Wolfgang Pollanz. Der Eintritt ist frei, der Austritt kostet wie immer 2 Euro für die Tombola des Grauens.

 (Foto: Florian Voggeneder)
(Foto: Florian Voggeneder)

Mit beinahe absoluter Gewissheit gibt es in Mitteleuropa keine tiernärrischere Lesebühne diese. Freilich in feinen Abstufungen: Präsidentin Meindl ist die legitime Reinkarnation von Edith Klinger. Professor Buttinger ambivaliert zwischen Eros (Hund) und Thanatos (Fisch). Chefingenieur Monet bevorzugt essbare Spezies, streichelt aber den einzigen offiziellen Lesebühnenhund Mitteleuropas, wenn Meindl herschaut.

Den schmalen Grat zwischen Mensch und Tier meistert aber keiner so souverän wie der südsteirischer Supergast Wolfgang Pollanz. Der Autor, Label-Chef und Herausgeber spricht über das schreckliche Katzenklavier, den Gesang der Faultiere und Walrösser der Popkultur. Gerne ein paar Kröten mit, um ihm seine neue Anthologie „Zum Fressen gern“ abzukaufen – nicht nur, weil die Meindl darin den schönsten Text ihres Lebens veröffentlicht hat.

Dazu gibt’s animalische Klänge von der Blutgruppe, Weihnachtsgeschenksideen für Feinde bei der Tombola des Grauens und schaurige Séancen mit verstorbenen Pferden.


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