Ausstellung im Linzer Wissensturm klärt über häusliche Gewalt und Zivilcourage auf
LINZ. Welche Formen der Gewalt gibt es und was ist unter Partnergewalt zu verstehen? Das zeigt StoP Linz (Stadtteile ohne Partnergewalt) bis 2. April anhand einer Rollup-Ausstellung im Wissensturm auf. Damit soll auf die Bevölkerung zu diesem Thema sensibilisiert und auf oft nicht sichtbare, häusliche Gewalt aufmerksam gemacht werden.

Die Ausstellung soll Vorurteilen und Mythen begegnen und Besuchern die Möglichkeit geben, sich damit auseinanderzusetzen. Außerdem werden Täterstrategien identifiziert und Methoden der Zivilcourage vorgestellt. Partnergewalt und häusliche Gewalt könne jedem im Alltag begegnen - als Augen- oder Ohrenzeuge oder als Betroffene. Deshalb sei es wichtig, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, so die Organisatoren.
„Das Projekt 'StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt' setzt dort an, wo Gewalt passiert: in der Nachbarschaft. Es zeigt Unterstützungsmöglichkeiten für Gewaltbetroffene auf und informiert Nachbar*innen was getan werden kann, wenn häusliche Gewalt in ihrer Umgebung wahrgenommen wird. Die Stadt Linz unterstützt StoP Linz daher mit Mitteln aus dem Frauen- und dem Sozialressort“, so Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing und Frauenstadträtin Eva Schobesberger.
Ausstellung soll weiter wandern
Die Ausstellung kann ab heute, 21. Februar, bis 2. April im Wissensturm besichtigt werden. Danach soll diese auch durch andere Institutionen und Organisationen wandern. Der Verleih ist kostenlos, Interessierte können sich bei StoP Linz unter linz@stop-partnergewalt.at oder 0677 62429343 melden.


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