"Glaube Liebe Hoffnung" feiert in Linz Premiere
LINZ. Die Schauspielpremiere von Ödön von Horváths „Glaube Liebe Hoffnung. Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern“ geht am Freitag, 30. Jänner, in den Kammerspielen über die Bühne.
Elisabeth ist unter Horváths Fräulein jenes, das den Kopf nicht hängen lässt. Um eine Strafe zahlen zu können, versucht sie kurzerhand, ihre Leiche der Universitätsanatomie zu verkaufen. Doch dort zahlt man nichts für Leichen – man bekommt ohnehin genug. Während der Arbeitsmarkt nichts hergibt, begegnen Elisabeth verschiedene Männer, die anbieten, sie zu unterstützen. Doch der erste zeigt sie an, der nächste lässt sie sitzen. Elisabeth lernt, was man dafür bekommt, wenn man den Kopf nicht hängen lässt.
In der Absicht „ein Stück gegen die bürokratisch-verantwortungslose Anwendung kleiner Paragraphen zu schreiben“, um „wiedermal den gigantischen Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft zeigen zu können“, verfasste Ödön von Horváth 1932 gemeinsam mit Lukas Kristl „Glaube Liebe Hoffnung“.
Regie führt in Linz Joachim Gottfried Goller.
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