Ars Electronica 2026 verhandelt zum 30-Jahr-Jubiläum die Zukunft des Menschseins
LINZ. 30 Jahre Ars Electronica Center - und eine Welt im Umbruch: Ars Electronica verschreibt sich 2026 dem Jahresthema „Zukunft beginnt“. Unter dem Motto „Zukunft beginnt – Negotiating Humanity“ wird auch das Festival im Herbst die Zukunft des Menschseins in den Mittelpunkt stellen - und Linz wieder zum globalen Treffpunkt für Kunst, Technologie und Gesellschaft machen.

1996 nehmen das Ars Electronica Center und das Ars Electronica Futurelab ihren Betrieb auf und verwandeln Ars Electronica – die bis dahin das 1979 initiierte Festival und den 1987 gestarteten Wettbewerb für CyberArts umfasst – in ein ganzjährig wirkendes Ökosystem an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft.
Das 30-Jahr-Jubiläum ist daher mehr als ein Rückblick: Es markiert eine neue Phase – in einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz, Klimakrise und geopolitische Spannungen grundlegende Fragen aufwerfen.
2026 markiert zudem für das Festival im Herbst das „Jahr Eins“ nach der PostCity beim Hauptbahnhof. Auch das Festival - von 9. bis 13. September 2026 steht Linz dabei wieder im Fokus der internationalen Medienkunstszene - erfindet sich neu.
Die Stadt als Bühne des Diskurses
Erstmals wird die Linzer Innenstadt selbst zum zentralen Schauplatz. Drei große Festivalhubs – „OK Quarter“, Med Campus und „Danube Triangle“ - verbinden Ausstellungen, Konferenzen, Performances und Workshops. Die Hauptausstellung führt als kuratierter Rundgang durch Kirchen, Museen, Schulen und öffentliche Räume.
Bewährte und neue Partner werden 2026 mit dabei sein bzw. Schauplätze des Festivals, darunter JKU, Kunstuni, Mariendom (Eröffnung), Design Center, Posthof (Konzertnacht), Brucknerhaus, Landestheater oder die OÖ Landes-Kultur GmbH.
Was heißt es, Mensch zu sein?
Unter dem Jahresthema „Zukunft beginnt“ und dem Untertitel „Negotiating Humanity“ lädt das Festival zur Standortbestimmung. Wie verändern KI-Systeme, digitale Plattformen und globale Krisen unsere Gesellschaft? Welche Verantwortung tragen wir bei der Gestaltung technologischer Entwicklungen?
„Zukunft ist kein Zeitraum, Zukunft ist ein Möglichkeitsraum“, formuliert Artistic Director Gerfried Stocker. Diesen Raum will Ars Electronica öffnen – als demokratisches Forum, das unterschiedliche Perspektiven zusammenbringt.
Mehr Infos: ars.electronica.art/futurebegins/de/


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