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Daytime-Club im Domcafé: Stream holt die Clubkultur in neue Räume

Nora Heindl, 03.03.2026 14:48

LINZ. Für zwei Tage und eine Nacht wird Linz zur Club-Hauptstadt: Am 17. und 18. April zelebriert das Stream Club Festival Clubkultur in all ihren Facetten – von Elektro bis Dub, von multimedialer Kunst und Performance bis hin zu Talks und Workshops. Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei.

Bei der Programmpräsentation (v. l.): Kulturdirektor Julius Stieber, Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer, Festivalleiterin Kathrin Böhm, Lisa Kainz (Kulturverein Sirup), Magdalena Neuburger (Club Dance Collective) und der kuratorische Leiter Markus Reindl (Foto: Stadt Linz)

Neun Locations, zehn Floors, 42 Acts und 46 Programmpunkte  – Das Stream Club Festival zeigt wie vielfältig und überaus aktiv die Clubszene in Linz ist. Während der Freitag ganz im Zeichen von Musik, Party und dem Nachtprogramm steht, rückt am Samstag der Daytime Club mit Ausstellungen, Workshops, Performances und partizipativen Kunsterlebnissen in den Vordergrund. 

Erweiterter Daytime Club und drei neue Locations

Der beliebte Daytime Club wurde ausgebaut. Neu im Reigen der Locations ist das Domcafé im Mariendom, das zum Anlaufpunkt für Musikgenießer unter tags wird. Freitags sorgt FM4 Unlimited für ein hoch-karätiges DJ Line-up und sendet zwischen 19 und 22 Uhr auch Live On air aus Linz.

Der Samstag startet mit einem Frühstücks-Clubbing mit FM4 Sunny Side Up im angesagten Kiosk-Café Tutto Berny am Hessenplatz, das sich ebenfalls zu den neuen Festivallocations zählen darf. Der gefeierte Pop-up-Club „Weinen in Strömen (mit Mo)“ mit einer Mischung aus Beats, Fingerfood, Wein und Cocktails – auch bekannt unter dem Titel „Weinen mit Mo“ – öffnet im Anschluss im Domcafé die Türen.

Dritter im Bunde der Neuen ist der Kulturverein Sirup. Seit 2023 wird in den weitläufigen Kellerräumlichkeiten für frischen Wind in der Szene gesorgt. Während der Freitag ganz im Zeichen der Musik steht, zeigt der Kulturverein am Samstag mit dem Partizipativen Performance Laboratorium ein spannendes Ausstellungs- und Performance-Programm.

Sounds von Elektro bis Dub

Alle Club-Locations zeigen eine bewährte Vielfalt aus lokalen Künstlern – etwa die Wiener Band Julia Effekt (KAPU) oder das Kollektiv K.Elza (Stadtwerkstatt) – und internationalen Acts wie Mungo’s Hi Fi ft. Aziza Jaye aus Großbritannien (Stadtwerkstatt) oder den Künstlern des deutschen Labels Different Times (Solaris).

Zu den Highlights zählt auch in diesem Jahr der FM4 Club am OK Deck, der neben lokalen Größen wie HELIX und FARCE auch spannende internationale Acts wie Inspector Spacetime, ein Pop-Phänomen aus Island, nach Linz bringt.

Neben Programmpunkten, die zu ganzheitlichen Klangerfahrungen laden, wie etwa das Ambisonic-Event Sonic Den im Atelierhaus Salzamt, bietet das Festival auch ganz ausdrücklich tanzbares Programm, wie etwa das Line-Up am Salonschiff Fräulein Florentine: Die Electric Super Dance Band gefolgt von dem Linzer Format NUR TANZEN mit Murphy & Goodtimesepp sorgt für Stimmung und viel Bewegung auf der Donau.

Mehr als nur Musik

Der Schwerpunkt Tanz spiegelt sich auch im Workshop- und Talkprogramm am Samstag wider: Das Linzer Club Dance Collective veranstaltet am OK Deck einen Talk mit lokalen Freestyle-Communities zur Vielfalt der Linzer Tanzszene, im Anschluss an das Panel finden 30-minütige Workshops zu verschiedenen Club-Tanzstilen statt.

Das Workshop- und Ausstellungsprogramm bietet weitere Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit Clubkultur: Im Atelierhaus Salzamt lädt der Workshop Sonic Architecture zu einer Einführung in räumliche Audiotechnologien. In der KAPU sind Freitag und Samstag die Werke von Viktoria Patynska, einer polnisch-österreichischen Fotografin zu sehen, die sich mit Clubkultur befassen. 

Das Programm im Detail: www.stream-festival.at


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