Bewegende Film-Debüts im Moviemento in Linz erleben
LINZ. Ab dem 10. September startet die dritte Edition der New Voices Filmtour in österreichischen Kinos. Diesmal dabei sind die Langfilmdebüts „Muss das Pferd auch arbeiten?“ und „Teresas Körper“. Unter anderem in Linz können Zuschauer die Werke in Anwesenheit der Regisseure erleben.

Mit dem Label New Voices schafft der Stadtkino Filmverleih in Kooperation mit Cinema Next ein Angebot, das Langfilmdebüts aus Österreich in die heimischen Kinos bringt.
Die Filmtour der dritten Edition startet in Wien am 10. und 11. September 2026 mit den Kinostartpremieren von „Muss das Pferd auch arbeiten?“ und „Teresas Körper“ im Stadtkino im Künstlerhaus. Pro Film und Spielstätte umfasst das Programm von New Voices je eine Vorführung in Anwesenheit der Regie sowie zumindest je zwei Folgescreenings.
Die Oberösterreich-Premieren finden im Moviemento Linz statt:
- 24.9. um 20:00 Uhr – Premiere von „Teresas Körper“ in Anwesenheit der Regisseurin Magdalena Chmielewska
- 30.9. um 20:00 Uhr – Premiere „Muss das Pferd auch arbeiten?“ in Anwesenheit des Regisseurs Leonhard Pill
Die österreichweit sieben teilnehmenden Kinos sind das Stadtkino im Künstlerhaus (Wien) und das Admiral Kino (Wien) sowie die Bundesländerkinos Kino im Kesselhaus (Krems), KIZ RoyalKino (Graz), Moviemento (Linz), Das Kino (Salzburg) und Leokino Cinematograph (Innsbruck).
„Teresas Körper“ von Magdalena Chmielewska
Teresas Leben ist von den Schmerzen bestimmt, die sie in ihrem Körper trägt – unsichtbar, doch stets präsent. Auf der Suche nach Linderung legt sie sich auf den Boden, zu Hause oder unter den geliebten Sauerkirschbaum. Doch als Traumata aus der Vergangenheit sie wieder einholen, muss Teresa fliehen und begibt sich mit ihren erwachsenen Töchtern Magda und Ola auf eine Reise mit ungewissem Ausgang.
Zwischen dokumentarischer Beobachtung und fiktionalisierter Erzählung verwebt Magdalena Chmielewska in ihrem poetischen Langfilmdebüt „Teresas Körper“ Leid, Hoffnung und den Wunsch nach Befreiung zu einem eindringlichen Porträt weiblicher Erfahrung, familiärer Beziehungen und widerständiger Selbstbehauptung.
„Muss das Pferd auch arbeiten?“ von Leonhard Pill
In seinem Dokumentarfilm „Muss das Pferd auch arbeiten?“ begleitet Leonhard Pill seine Schwester Valeria, eine Wanderschäferin, deren Alltag durch und durch von ihrer Arbeit bestimmt wird. In ruhigen, präzisen Bildern entsteht das Porträt einer Frau, die von der Geburt der Lämmer bis zur Schlachtung der Tiere alle Bereiche ihres Berufs selbst verantwortet und damit in krassem Widerspruch zu den Existenzentwürfen ihrer beiden Geschwister und einer schnelllebigen und digitalisierten Welt lebt. Ohne die Schäferei zu romantisieren oder zu entzaubern, lotet der Film die Distanz und Annäherung zwischen unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten aus.








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