Tanz Linz eröffnet mit einem Doppelabend
LINZ. Tanz Linz eröffnet die Saison mit dem Doppelabend „Divine Matter“. Die Premiere findet am Samstag, 26. September, im Musiktheater statt.

Zwei choreografische Arbeiten rücken den Körper in den Mittelpunkt. „Worship“ von Drew Jacoby feiert weibliche Kraft, „Auto Cannibal“ von Stephanie Lake zeigt kreative Prozesse als Kreislauf von Veränderung und Erneuerung.
Mit „Worship“ erlebt das Publikum eine Uraufführung. Die US-Choreografin Drew Jacoby setzt sich mit göttlicher Weiblichkeit auseinander – nicht religiös, sondern über Bewegung und körperliche Erfahrung. Jacoby arbeitet mit archetypischen Frauenfiguren und nähert sich ihnen über Rituale, Wiederholung und kollektive Präsenz. Musik von Rosalía und Björk sowie das Sounddesign von Crystn Hunt Akron verdichten das Stück zu einer atmosphärischen Erfahrung von Hingabe an Körper, Natur und Gemeinschaft.
„Auto Cannibal“ von Stephanie Lake ist erstmals in Europa zu sehen. Die australische Choreografin widmet sich dem Kreislauf kreativer Prozesse. Gemeinsam mit der Musik von Robin Fox zeigt sie, wie choreografische Ideen weiterleben: Sie werden aufgenommen, zerlegt, verändert und von Tänzern weitergetragen. „Auto Cannibal“ versteht Wiederverwendung nicht als Stillstand, sondern als Voraussetzung für Erneuerung.








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