Ausstellung über Gletscherforschung im Schlossmuseum Linz
LINZ. Im Schlossmuseum Linz wird ab Freitag, 25. September, die Ausstellung „Schnee von gestern. Gletscher. Klima. Forschung.“ gezeigt.

Wie entstehen Gletscher? Welche Rolle spielen sie für das Klima? Und was verrät ihr Eis über vergangene Jahrtausende? Das zeigt eine Ausstellung im Schlossmuseum, die gemeinsam mit dem Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung in Innsbruck entstand.
Herzstück ist ein Eisbohrkern aus dem Gipfeleisfeld der Weißseespitze. Das Eis ist bis zu 6.000 Jahre alt. Es speichert Daten über Luftzusammensetzung, Temperatur sowie Pflanzenwelt vergangener Zeiten.
Eis als Archiv der Klimageschichte
Gletscher gelten als wichtige Hinweise auf Klimaänderungen. In Österreich schmelzen sie rasch. Laut Ausstellung verloren die Alpengletscher zwischen 2000 und 2025 rund 39 Prozent ihrer Masse. Für die Ostalpen wird bis Mitte, spätestens Ende dieses Jahrhunderts mit ihrem Verschwinden gerechnet.
Die Forschung liefert dennoch wichtige Erkenntnisse über die Klimageschichte, auftauenden Permafrost, Muren und Felsstürze sowie Veränderungen bei Wasser, Pflanzen und Tieren.
Kuratorin ist Michaela Seiser. Die Eröffnung findet am Donnerstag, 24. September, um 19 Uhr statt. Geöffnet ist das Schlossmuseum Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.
Familiensonntag am 29. November
Am Sonntag, 29. November, findet von 13 bis 15 Uhr der Familiensonntag „Schneeflocken & Weihnachtsgrüße“ statt. Dabei werden winterliche Kratzbilder und Weihnachtskarten gestaltet und das Gletscherlabor kann selbstständig erkundet werden. Um 15 Uhr folgt ein weihnachtliches Singen mit dem OÖ Volksliedwerk. Der Eintritt ist mit der OÖ Familienkarte frei.








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