Mehr als 15.000 Besucher beim Brucknerfest Linz 2026
LINZ. Mit Brahms’ „Deutschem Requiem“ ist das Brucknerfest Linz 2026 am Mittwoch, 30. September, zu Ende gegangen. 12.419 Gäste besuchten die 23 Veranstaltungen, die Auslastung lag bei 88 Prozent. Mit Kurzkonzerten in der Stadt und offenen Formaten kamen insgesamt mehr als 15.000 Besucher.

Eröffnet wurde das Brucknerfest, heuer unter dem Motto „endlich“ - vom Oberösterreichischen Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Kajsa Boström. Zu den weiteren Programmpunkten gehörten Auftritte von Christian Tetzlaff im Alten Dom und der Pianistin Hanni Liang. Jazzpianist Brad Mehldau gab sein Debüt beim Festival. Musiker Severin Trogbacher brachte Bruckners Musik unter anderem auf den Südbahnhofmarkt und in ein Altersheim.
Zu Gast waren außerdem die Filarmonica della Scala, das Mahler Academy Orchestra, das BBC Philharmonic Orchestra und das Bruckner Orchester Linz. Mit dabei waren unter anderem Jean Rondeau, Anja Bihlmaier und Håkan Hardenberger. Einen ungewöhnlichen Spielort bildete die Trendsporthalle Lissfeld: Christoph Sietzen und Motus Percussion führten dort Georg Friedrich Haas’ „Wasserfall“ auf.
Familienfest
Neben den Konzerten standen auch ein Familienfest und der Tag des Denkmals am Programm. Mehr als 2.000 Menschen nutzten zudem begleitende Vermittlungsangebote wie Konzerteinführungen.
„Wir freuen uns unbändig, dass die weitere konsequente Öffnung des Programms und der Spielräume rundum den Genius Loci auf unerhörte Resonanz stößt“, so Norbert Trawöger, Künstlerischer Direktor von Brucknerhaus und LIVA. „Linz wird mit dem Epizentrum Brucknerhaus immer mehr zu einem Festspielort, der nicht mehr im Verborgenen liegt, sondern auch unerwartet spürbar wird. Wir werden diesen Weg in die Stadt und in die Gesellschaft hinein mit viel Erfindungsgeist und leidenschaftlicher Anstrengung weitergehen und wollen auch die internationale Hör- und Sichtbarkeit des Festivals stärker in den Fokus nehmen.“
Finales Konzert von Welser-Möst am 11. Oktober
Ein musikalischer Nachtrag folgt am 11. Oktober, Anton Bruckners Todestag. Franz Welser-Möst gibt im bereits restlos ausverkauften Großen Saal des Brucknerhauses sein finales Konzert als Chefdirigent des Cleveland Orchestra.








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