Gekonntes Spiel mit Licht und Dunkel: umjubelte Premiere im Linzer Kellertheater
LINZ. Ein Stromausfall, Figuren, die vermeintlich im Dunkeln tappen und jede Menge Heimlichkeiten: Peter Schaffers „Komödie im Dunkeln“ feierte eine umjubelte Premiere im Kellertheater.

Ein junger, mittelloser Bildhauer erwartet Besuch: Ein wohlhabender Kunstsammler und sein künftiger, allerdings skeptischer Schwiegervater haben sich angekündigt. Alles müsste nur nach Plan laufen. Doch dann fällt der Strom aus. Was folgt, ist eine Kettenreaktion aus Missverständnissen, Heimlichkeiten und immer absurderen Rettungsversuchen.
Im Dunkeln wird’s knifflig
Die besondere Herausforderung des Stücks liegt in seinem verkehrten Spiel mit Licht und Dunkel: Was die Zuschauer im Hellen sehen, müssen die Figuren als Finsternis erleben. Das verlangt dem Ensemble einiges ab. Schließlich gilt es, Orientierungslosigkeit glaubhaft darzustellen und zugleich das komödiantische Zusammenspiel präzise zu halten. „Das ist schauspielerisch eine riesige Herausforderung“, weiß Regisseurin Christine Eder.
Das Ensemble meistert eben diese Herausforderung aber bravourös. In die Rolle des Bildhauers Bertold Keller schlüpft Filipp Peraus, der im Vorjahr seine Premiere im Ensemble feierte. Ebenso Julia Augscheller, die als Clea wieder mit an Bord ist. Dem Publikum längst bestens vertraut sind Alex Knaipp als Nachbar Harald Gorbach und Birgit Zamulo, die nicht nur als Nachbarin Fanni Weinlich zu erleben ist, sondern auch als Elektriker und Millionär. Theaterchef Max Ortner mimt den skeptischen Schwiegervater in spe Major Melker. Als seine Tochter Karoline neu im Ensemble ist Laura Enzenhofer.
Fazit: ein Komödienabend, der tut, was er soll: bestens unterhalten








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