Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. In die Diskussion rund um den Hessenpark und wie die problematische Situation dort entschärft werden könnte, kommt frischer Wind. Denn neben der Politik mischt jetzt auch eine Bürgerinitiative aktiv mit.

Die problematische Situation am Hessenplatz rückte schon im Mai in den Fokus von Öffentlichkeit und Politik.

Seit Mitte Mai ist der Spielplatz im Hessenpark nach einem Drogenfund in der Sandkiste gesperrt. Bei einem Sicherheitsgipfel Ende Mai verkündeten alle Parteien noch, dass nun ein gemeinsames Vorgehen gefordert sei. Von dem Vorsatz geblieben ist jedoch wenig. Der letzte Streitpunkt: eine Nachtsperre und ein Alkoholverbot im Hessenpark. Im Gemeinderat gab es vor dem Sommer für ein mögliches Alkoholverbot mit 30 zu 30 Stimmen eine Patt-Situation. Der politische Hickhack geht also munter weiter.

Salzburg als Vorbild

Die FPÖ schlägt vor, Sozialarbeiter stärker einzusetzen und Drogenabhängige in Betreuungseinrichtungen umzuleiten. Zudem soll der Ordnungsdienst zu „Gartenschutzorganen“ im Sinn der Gartenschutzverordnung bestellt werden. Eine mögliche, temporäre Nachtsperre soll mit der Polizei geprüft werden. Die SPÖ steht diesem Paket grundsätzlich positiv gegenüber, weist aber auch darauf hin, dass man sich schon beim Sicherheitsgipfel im Mai auf eine intensivere Betreuung von Drogenabhängigen geeinigt habe. „Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes dürfen aus meiner Sicht jetzt schon die Einhaltung der Gartenschutzverordnung von 1979 überprüfen“, kommentiert SPÖ-Fraktionsvorsitzender Christian Forsterleitner außerdem und verweist auf die Änderung der Verordnung von 2009. Dies sieht auch ÖVP-Klubobmann Martin Hajart so, über aber ansonst scharfe Kritik an der SPÖ. „Bis dato hat ja die SPÖ scheinbar das Problem vor Ort im Hessenpark für Monate völlig ausgeblendet. Gut, dass man nun auch in der Realität angekommen ist“, kommentiert Hajart, der bezweifelt, dass diese Maßnahmen ausreichen. Er fordert eine Schutzzone nach Salzburger Vorbild – mit besserer Beleuchtung, weniger „Angstzonen“ und mehr Veranstaltungen.

Picknick am 10. September

Neuigkeiten gibt es nicht nur aus der Politik. Die Bürgerinitiative „Lebenswerter Hessenplatz“ gründete einen Verein mit dem Namen „Bürgerinitiative Lebenswerter Hessenplatz und Umgebung“. Der erste Auftritt als Verein war ein Termin bei der Volksanwaltschaft: Die Forderung nach einem regelmäßigen Runden Tisch über politisches Hick-Hack hinaus wurde dabei auch von dieser bekräftigt. Zudem wird es am 10. September von 10 bis 14 Uhr ein Picknick im Park geben, um auf die Situation weiter aufmerksam zu machen und die Bürgerinitiative vorzustellen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Mobbing bei Kindern erkennen und handeln: Erziehungsimpulse liefern Tipps für Eltern

Mobbing bei Kindern erkennen und handeln: Erziehungsimpulse liefern Tipps für Eltern

LINZ. Wiederholte Ausgrenzung, Beschimpfungen und Demütigungen können Kinder schwer belasten. Bei den „Erziehungsimpulsen“ des OÖ Familienbundes ...

Tips - total regionalNora Heindl
Alkoholverbot am Linzer Hauptbahnhof soll ab März 2027 gelten

Alkoholverbot am Linzer Hauptbahnhof soll ab März 2027 gelten

LINZ. Ab 1. März 2027 soll am und rund um den Hauptbahnhof ein Alkoholverbot gelten. Begleitend sind soziale Angebote geplant. Auch Videoüberwachung ...

Tips - total regionalNora Heindl
Jugendservice Campus Linz zählt mehr als 7.000 Besucher im ersten Jahr

Jugendservice Campus Linz zählt mehr als 7.000 Besucher im ersten Jahr

LINZ. Der Jugendservice Campus in Linz zieht nach einem Jahr Bilanz: Mit rund 400 Veranstaltungen und mehr als 7.000 Besuchern zeigt sich der ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
Klimastreik in Linz: Verkehrsbehinderungen erwartet

Klimastreik in Linz: Verkehrsbehinderungen erwartet

LINZ. Fridays For Future ruft am Freitag, 16. Oktober, von 16 bis 18 Uhr zum Klimastreik am Linzer Pfarrplatz auf. Verkehrsteilnehmer müssen ...

Tips - total regionalLeitner Birgit
JKU Linz vergibt Professuren an zwei Juristen und Ärztin

JKU Linz vergibt Professuren an zwei Juristen und Ärztin

LINZ. Sie lehren Steuerrecht und erforschen den Grünen Star: Die JKU hat zwei Juristen und eine Ärztin mit Professuren ausgezeichnet.

Tips - total regionalLeitner Birgit
Herta Steinbichl: ein Leben zwischen Pflege und Selbstfürsorge

Herta Steinbichl: ein Leben zwischen Pflege und Selbstfürsorge

LINZ. Seit einem Unfall ihres Mannes bestimmt die Pflege den Alltag von Herta Steinbichl. Die 64-jährige Pichlingerin weiß, wie schwer es sein ...

Tips - total regionalNora Heindl
Weitere Beiträge