Südbahnhofmarkt - Verbesserungen beginnen
LINZ. Im Zuge der Neu-Positionierung der Linzer Märkte wurden nun die Kunden des Südbahnhofmarktes befragt und schon 2017 soll mit der Umsetzung von Verbesserungen begonnen werden.

Schon bei einer Telefonbefragung von Spectra im Juni 2016 zeigte sich, dass der Linzer Südbahnhofmarkt eine außerordentlich hohe Beliebtheit genießt. 91 Prozent der Befragten kannten ihn und mit einer Note von durchschnittlich 1,54 wurde ihm ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Dies bestätigte sich auch wieder bei der aktuellen Umfrage, bei der insgesamt 292 Kunden und 74 Marktbeschicker vor Ort befragt wurden. Die meisten Befragten waren mit dem Angebot zufrieden. Ebenfalls zufrieden zeigten sich die Befragten auch mit dem Ambiente. Bei der Befragung fällt jedoch auf, dass vor allem jüngere Personen weniger zur Kundschaft des Marktes gehören. Dementsprechend soll das neue Konzept auch die Profilspitzen schärfen und den Markt auch für eine jüngere Zielgruppe attraktiver machen. Zudem soll das umliegende Gebiet mit einbezogen werden. Denn für jeden ausgegebenen Euro kann man rechnen, dass weitere zwei Euro in der näheren Umgebung ausgegeben werden.
Umsetzung beginnt
Im Rahmen der Umsetzung von Maßnahmen gab es bereits die erste Arbeitssitzung mit der Arge Südbahnhofmarkt und den Beschickern. „Die Themen liegen auf dem Tisch. Jetzt ist es wichtig, dass sie umgesetzt werden“, bekräftigt Thomas Egger von Egger & Partner, der das Projekt begleitet. 2017 daher schon mit der Modernisierung der Infrastruktur begonnen werden. Allen voran wird der marode Belag auf dem Marktplatz erneuert. Zudem sollen auch Anschlüsse und Toilettanlagen auf Stand gebracht werden. Wert gelegt wird, jedoch darauf, dass bei den Modernisierungsmaßnahmen der Flair nicht zerstört wird. Auch eine Ausweitung der Öffnungszeiten wird geprüft.
Kommunikation als Schlüsselfaktor
Ein weiterer Schritt ist die Umsetztung von effizienteren Kommunikationsmaßnahmen. Sowohl was ein modernes „Leitsystem“ für Marktbesucher betrifft, als auch zum Beispiel das Kommunizieren von vorhandenen Parkmöglichkeiten. Auch das Internet und social Media-Plattformen sollen künftig verstärkt einbezogen werden. So sollen auch verstärkt jüngere Menschen angesprochen werden.


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