Anrainer pochen weiter auf Klarheit
LINZ. Keine Einigung, aber ein konstruktives gemeinsames Gespräch gab es nun zwischen der Linzer Bürgerinitiative „Rettet den Andreas Hofer Park„ und der Baufirma Swietelsky, die bekanntlich eine Tiefgarage unter dem Park errichten will.

In einem ruhigen Gesprächsklima wurden nochmals alle Punkte erörtert und veränderte Pläne von Swietelsky präsentiert. Aus Sicht der Bürgerinitiative liegt die Lösung am Tisch. Anrainer Robert Krepper: „Wir haben wiederum weitere Vorschläge für einen Alternativstandort eingebracht. Anscheinend bleibt es immer den Anrainern überlassen, Alternativen zu finden. Swietelsky wäre durchaus bereit auszuweichen, so sich diese Standorte realisieren lassen. Hier ist sicher auch die Stadt gefordert, eine Alternative möglich zu machen.“ Private Garage „notwendig“Eine Einigung gab es allerdings nicht. Swietelsky beharrt auf der Notwendigkeit einer privaten Garage, wenn nicht anders möglich auch unter dem öffentlichen Park. Das können die Anrainer nicht akzeptieren.
Dazu Geraldine Schirl-Ennsthaler: „Eine Tiefgarage unter dem Park zerstört nicht nur große, bestehende Bäume, sondern führt zu Ein- und Ausfahrten, die die Qualität und Sicherheit des wichtigen Parks mindern, zu Luftauslässen, wo Abgase entlüftet werden. Nicht zuletzt kann nicht sichergestellt werden, was auf der Garage wirklich noch wachsen kann bzw. welche Bäume tatsächlich überleben werden. In ganz Linz gibt es in Wirklichkeit bisher keine zufriedenstellende Oberflächengestaltung über einer Tiefgarage.“
Frühlingstreffen am 19. Mai
Robert Krepper kündigt bereits an: „Wir sind weiter fest entschlossen. Am Freitag, 19. Mai machen wir daher unser drittes großes Treffen vor Ort im Park. Bei diesem Frühlingsfest mit Musik und kleinem Programm erwarten wir über 500 Anrainer und Mitstreiter.“


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23.03.2017 12:47
Idee gut - Plan und Umsetzung fraglich
Also ich finde die Idee mti einer Tiefgarage vom Prinzip her gut. Die Frage ist nur, ob man es so umsetzen kann, daß eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität stattfinden kann. Es könnte ja auch so aussehen, daß man die Parkumgebung evtl. von oben parkenden Autos entlasten könnte und damit den Park im Endeffekt vergrößern könnte. Man braucht aber einen Spezialisten für die Pflanzen, der genau erklären muß wieviel Raum zwischen Oberfläche und Garage für die Vegetation bleiben muß, damit auch richtig große Bäume wieder darauf wachsen können. Ich glaube schon, daß man das sehr sinnvoll planen kann um alle rundherum zufrieden stellen zu können. Die am Ende überbleibende Frage ist dann wohl eher, ob der Kostenrahmen dann noch sinnvoll ist.