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Bei der Staatsmeisterschaft der Gastronomielehrlinge zeigten Oberösterreichs Lehrlinge Topleistungen. Doris Assis (Pöstlingberg Schlössl) und Romana Jantscher (Im Weissen Rössl) belegten in ihren Berufen je den dritten Rang.

Österreichs beste Lehrlinge traten bei der Staatsmeisterschaft in Obertrum gegeneinander an.
  1 / 3   Österreichs beste Lehrlinge traten bei der Staatsmeisterschaft in Obertrum gegeneinander an.

Drei Tage lang kämpften je neun Lehrlinge aus allen Bundesländern um die Staatsmeistertitel bei den Köchen, den Gastronomiefachkräften und bei den Hotel- und Gastgewerbeassistenten.

Erfolge für Oberösterreich

Die Oberösterreichischen Teilnehmer schlugen sich bei dem hochkarätigen Wettbewerb sehr gut. Mit Doris Assis (Pöstlingberg Schlössl) und Romana Jantscher (Im Weissen Rössl) holten zwei heimische Damen in ihren Lehrberufen den dritten Platz. Doch auch die anderen Teilnehmer schlugen sich hervorragend und wurden allesamt mit Leistungsmedaillen in Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet.

Die Teilnehmer

Köche

Gregor Pernsteiner (Restaurant Essigs) - Goldmedaille

Daniel Schlöglhofer (Seehotel das Traunsee) - Silbermedaille

Tobias Karlinger (Pöstlingberg Schlössl) - Silbermedaille

 

Restaurantfachkräfte

Doris Assis (Pöstlingberg Schlössl) - Goldmedaille und Gesamtdritte

Magdalena Mayrhofer (Mühlviertlerhof Geirhofer) - Silbermedaille

Anita Chemelli (Genino) - Bronzemedaille

Hotel- und Gastgewerbeassistenten (HGA)

Romana Jantscher (Im Weissen Rössl) - Goldmedaille

Caroline Schiffner (Park Inn by Radisson Linz) - Goldmedaille

Gloria Weissenböck (Hotel Paradiso) - Silbermedaille

Der Wettbewerb

Besonders hohen Wert legte Veranstaltungsleiter Gerold Royda auf Chancengleichheit, Fairness und Transparenz. „Die Kandidaten wissen nicht was auf sie zukommt, das kann man nur sehr schwer trainieren“, betont Royda.

So wurde den Köchen ein zuvor unbekannter Warenkorb vorgegeben, aus den Zutaten mussten diese dann ein viergängiges Menü kochen.

Die Gastronomiefachleute mussten dann, mit der Vorgabe aus der Küche, das Service vorbereiten und umsetzen. Darüber hinaus warteten weitere Aufgaben auf die jungen Fachleute, wie Tranchieren oder Flambieren.

Die Hotel- und Gastgewerbeassistenten fanden sich in einem fiktiven Hotel wieder. Nach nur 20 Minuten Vorbereitungszeit mussten sie die unterschiedlichsten Aufgaben eine Rezeptionisten erledigen und sich mit sehr herausfordernden Gästen (die von Juroren gespielt wurden) auseinandersetzen.

Hohes Niveau

Royda war sehr angetan von den Leistungen der Teilnehmer: „Da gibt es manche Köche, die schauen müssen, dass sie zu dem Niveau hinkommen.“ Die großen Erfolge bei Weltmeisterschaften bestätigen aber das hohe Leistungsniveau der heimischen Nachwuchskräfte. Zuletzt holten sie die Weltmeistertitel bei den Köchen und im Team.


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