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LINZ. 26 Schüler absolvierten die Ausbildung zum „CitySurfer“ und qualifizierten sich somit als dritte Staffel zu Botschaftern für richtiges Verhalten in Bus und Straßenbahn. 

Die neuen „CitySurfer“ kommen – Absolventen mit Projektleitern Foto: Linz AG
Die neuen „CitySurfer“ kommen – Absolventen mit Projektleitern Foto: Linz AG

10 Schülerinnen und 16 Schüler aus drei Linzer Schulen (NMS Kreuzschwestern, NMS3 Stelzhamerschule, NMS Stifter) absolvierten in den letzten Monaten die einzigartige Ausbildung zu „CitySurfern“. Die Linz AG Linien starteten das Jugendprojekt „CitySurfer“ in Zusammenarbeit mit der Jugend-Umwelt-Plattform JUMP und dem Klimabündnis OÖ zum ersten Mal schon 2015.

Welle der Begeisterung

Anfang März ging es für die dritte Staffel-Gruppe los. „Die Ausbildung war intensiv, hat aber Spaß gemacht“, sagt Maximilian Rabeder. „Wir haben zum Beispiel Szenen aus der Praxis nachgespielt und den Öffi-Betrieb aus Sicht des Fahrpersonals oder der Ticketkontrolleure kennengelernt.“ Auch Cara Krist ist begeistert: „Die Ausbildung hat mich selbstbewusster gemacht. Wenn man weiß, was beim Nutzen von Öffis richtig und wichtig ist, traut man sich auch, Freunde auf Fehler hinzuweisen.“ Die zwei frisch gebackenen „CitySurfer“ finden auch gut, dass sie sich jetzt viel besser in die Lage von Menschen mit Beeinträchtigung versetzen können. „Wenn jemand Hilfe beim Nutzen der Öffis braucht, werde ich in Zukunft tatkräftig unterstützen“, sagt Cara Krist.  Echte „CitySurfer“ erkennt man übrigens am gleichnamigen Ausweis, den es zum Finale auch gab.

Vorreiterrolle

Das Jugendprojekt „CitySurfer“ ist einzigartig. Die Linz AG Linien sind überhaupt das erste Verkehrsunternehmen Österreichs, das ein derartiges Projekt für Schüler zwischen 14 und 16 Jahren entwickelte. „Die Vorreiterrolle nehmen wir gern für uns in Anspruch“, sagt  Linz AG-Vorstandsdirektorin Dr.in Jutta Rinner. Noch mehr zähle aber der typische „CitySurfer“-Spirit: „Die Jugendlichen sind mit Eifer dabei und holen sich breites Wissen rund um das Thema Öffentlicher Verkehr sowie zum richtigen Verhalten in Bus und Straßenbahn. Der Erwerb von sozialer Kompetenz und Zivilcourage hilft zudem in vielen Lebensbereichen.“ 

Projektschwerpunkte

Im Rahmen des Projekts lernten die Mädchen und Burschen in vier Modulen richtiges und sicheres Verhalten in Bus und Straßenbahn. Weitere Schwerpunkte waren Strategien zur Gewaltprävention und Deeskalation sowie der Umgang mit Personen mit eingeschränkter Mobilität: 

  • Modul 1: Öffentlicher Personennahverkehr, Hindernisse für Fahrgäste mit Beeinträchtigung, sicheres Verhalten in Bus, Straßenbahn und Haltestellen, Haltestellenpatenschaft, Fahrscheinkontrolle
  • Modul 2: Klimawandel, Besuch der Remise Kleinmünchen
  • Modul 3: Deeskalation, Zivilcourage, Interviews mit Öffi-Nutzern
  • Modul 4: Reflexion und Resümee , Abschluss mit Ausweis- und Urkundenübergabe

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