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LINZ. Die Premiere der Oper „La Rosinda“ am Samstag Abend in der BlackBox des Musiktheaters war mit knapp drei Stunden sowohl für die Akteure wie die Besucher eine große Herausforderung. Zum Glück gab es vorher eine Einführung in das Stück sowie die Zeit, in der der venezianische Komponist Francesco Cavalli das Werk komponierte (1651).

Foto: Alexi Pelekanos
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Die Handlung der Oper in drei Akten ist extrem variantenreich, Musik und Gesang dafür nicht. Das zehnköpfige Orchester mit den originalgetreuen Instrumenten kann die Musik aus dem 17. Jahrhundert toll vermitteln. Insgesamt bekommt man einen guten Eindruck in die Beginnzeit der Oper, auch wenn die Inszenierung Kostüme von damals mit zeitgemäßen Kleidern und Utensilien mixt. Selbst ein Smartphone zum Selfie-Schießen ist im Einsatz.

Tolle Orchesterleistung

Francesco Cavalli komponierte Opern, in denen große Emotionen auf derb Schwankhaftes, Liebe auf Hass, Vernunft auf Wahnsinn, Magisches auf Realistisches treffen. Somit sind seine Werke so prall wie das Leben selbst. Das kann man in „La Rosinda“ erfahren, wenn zwei verliebte Zauberinnen mit allen Mitteln um denselben Mann kämpfen. Magische Tränke, Riesen, Raserei, Hexen, Zwerge – all dies trägt mit dazu bei, dass sich die Gefühlsverwirrungen von Rosinda, Nerea und Clitofonte immer mehr steigern. 

Die Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios wurde in Kooperation mit dem Institut für Alte Musik der Anton Bruckner Privatuniversität umgesetzt.

Gespielt wird das Stück noch bis 2.10.2017 jeweils um 20 Uhr in der BlackBox des Musiktheaters. Um 19.30 Uhr gibt es eine Einführung in der BlackBox-Lounge.


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