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Linzer Musiktheater landet mit „Music for a while“ den nächsten Hit

Leserartikel Josef Gruber, 14.10.2017 23:14

Die Uraufführung von Mei Hong Lin“s Tanzstück in Kooperation mit Christina Pluhar und dem Ensemble L“Arpeggiata wurde am Samstag vom Publikum mit Standing Ovations gefeiert.

Foto: Andressa Miyazato
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Die beiden Sänger sind ein Genuss für die Ohren, die Tanzleistungen ein Augenschmaus, das Ensemble L“Arpeggiata von Christina Pluhar eine Wucht. So gab es nicht nur viel Applaus für die Darsteller, sondern besonders viel für die Sänger und Musiker. Die Musik- und Tanzeinlagen sind variantenreich. Schwungvolle Partien im Stile Kubas sind genauso dabei wie orientalische, ungarische und irische Impressionen. Zu sehen sind gefühlvolle Passagen, beeindruckende Akrobatik und mitreißende Gruppendynamik, getanzt mit Leichtigkeit ebenso wie mit Eleganz.

Das Bühnenbild ist effektvoll und beschränkt sich auf das Wesentliche. Dirk Hofacker hat dafür vier Kilometer Kristallketten verarbeitet.

Sänger und Musiker begeistern total

Inspiriert von Henry Purcells gleichnamigem Lied nimmt Tanzdirektorin Mei Hong Lin in „Music for a while“ die Metapher des Tanzes selbst als Bild für das menschliche Leben auf. 

Ein Tanzsaal, Ort der Feier, des Rausches, der Entgrenzung vom eigenen Ich, wird zum kleinen Welttheater, der Zuschauer zum Beobachter vorübergehender Episoden.

Wir begegnen Menschen voller Vitalität und Lebensfreude, werden Zeuge von Annäherung und Verführung, von Einsamkeit, Schmerz und Verlust, Lebensfeier und -krise. Christina Pluhar und ihr Ensemble L“Arpeggiata verbinden Elemente Alter Musik – gespielt auf alten Originalinstrumenten - mit Komponenten des Jazz und spiegeln damit die Möglichkeiten der Entgrenzung auf musikalischer Ebene wider. Die Musik ist von Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Claudio Monteverdi, Christina Pluhar u. a.

Karten sollte man sich schnell sichern, denn es gibt nur mehr sieben weitere Termine: 27.10.; 6., 13., 16., 18., 21.11. und 17.12.2017 jeweils um 19.30 Uhr, um 19.00 Uhr gibt es im Foyer eine Einführung in das Stück.


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