Linzer Palmen übersiedeln
LINZ. Derzeit werden mehr als 160 mediterrane Pflanzen aus ganz Linz in ihr Winterquartier, die Stadtgärtnerei am Freinberg, gebracht.

„Mehr als 160 mediterrane Pflanzen, unter ihnen Phönixpalmen, Olivenbäume, Lorbeerbäume und Baummagnolien, sind in den vergangenen Tagen von ihren in der ganzen Stadt verteilten Sommer-Standorten zurück in die Stadtgärtnerei am Freinberg ins Winterquartier gebracht worden“, erklärt der für Stadtnatur verantwortliche Vizebürgermeister Bernhard Baier.
Transport mit schwerem Gerät
Teils mit schwerem Gerät mussten die bis zu fünf Meter hohen Pflanzen in das zirka 300 Quadratmeter große Folienhaus gehievt werden. Dort werden die Kübelpflanzen bei Temperaturen von etwa acht bis zehn Grad Celsius nun bis zum Frühjahr unter der fachkundigen Betreuung der Stadtgärtner überwintern. Grundsätzlich versucht die Stadtgärtnerei, dass alle Palmen und andere mediterrane Pflanzen so lange wie möglich im Freien bleiben. Sobald sich aber der erste Frost ankündigt und sich die Nachttemperaturen für die jeweilige Pflanzenart einer kritischen Grenze nähern, heißt es ab ins Winterquartier
Anspruchsvolle Gäste
Das Überwintern der Palmen ist eine heikle Angelegenheit, denn plötzliche, starke Temperaturschwankungen müssen unbedingt vermieden werden, da die Palmenwedel sofort viel Wasser verdunsten und der Stoffwechsel der Pflanzen durcheinandergerät.
Zusätzlich zu den 160 Kübelpflanzen werden 120 Töpfe mit indischem Blumenrohr ebenfalls zum Überwintern in die Gärtnerei zurückgebracht. Die Knollen werden aus der Erde genommen, geputzt und kühl und trocken überwintert. Im Frühling werden sie erneut in die Erde eingelegt und können dann wieder ihre Pracht entfalten.


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