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LINZ. Fast 3000 Tonnen Müll entsorgt der Geschäftsbereich Stadtgrün und Straßenbetreuung (SGS) der Stadt Linz jährlich. Die Tendenz von achtlos weggeworfenem Mist – das sogenannte Littering – steigt.

Immer öfter landet der Müll auf der Straße statt im Mistkübel.
  1 / 2   Immer öfter landet der Müll auf der Straße statt im Mistkübel.

Insgesamt betreut der Geschäftsbereich SGS mit 200 Mitarbeitern eine Fläche von zirka sechs Millionen Quadratmetern, was etwa der Größe von 555 Fußballfeldern entspricht. Dabei werden pro Jahr 2800 Tonnen Müll entsorgt. Bei einer Grundfläche von einem Quadratmeter würde dies umgerechnet einen Müll-Turm von 4,6 Kilometern Höhe ergeben. 1000 Tonnen Müll stammen aus den 2500 öffentlichen Abfalleimern im Stadtgebiet. Weitere 1800 Tonnen werden als Straßenkehricht eingesammelt. Nicht zu verwechseln mit dem Hausmüll, der durch die Linz AG gesammelt wird. 45 Fahrzeuge, ob Kehrmaschine, Wasserwagen oder Mülltransporter, sind täglich für die saubere Stadt unterwegs.

Littering wird zum Problem

Untersuchungen haben gezeigt, dass Littering im öffentlichen Raum wieder zunimmt. Achtlos weggeworfene Einweg-Getränkeverpackungen werden dabei am häufigsten wahrgenommen. Dementsprechend regt der oö. Landesabfallverband (LAV) eine Diskussion zum Thema „Pfand für Einweggetränkeverpackungen“ an – „Wie es schon in anderen EU-Staaten gang und gäbe ist“, so Roland Wohlmuth, Vorsitzender des oö. LAV.

Sauberkeitskampagnen gestartet

Im Zuge der Sauberkeitskampagne „Linz, bleib sauber!“ wird auch die Bevölkerung ersucht mitzuhelfen und ihren unterwegs anfallenden Mist in die öffentlichen Abfalleimer zu werfen. Dazu wurden insgesamt 2.500 neue Aufkleber auf Abfalleimern, städtischen Fahrzeugen und Gebäuden angebracht. Sie sollen allen Personen laufend in Erinnerung rufen, ihren Mist nicht achtlos auf die Straße zu werfen oder einfach irgendwo liegen zu lassen.


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