Auslandssemester in Norwegen: "Am liebsten würde ich die schöne Landschaft mit nach Linz nehmen"
Linz. Seit Semesterbeginn ist die Linzerin Nadine Lepschi in Molde, Norwegen, und absolviert dort ihr Auslandssemester. Was sie vermisst und was sie am liebsten importieren würde, erzählt die gelernte Betriebslogistikerin.

Ein Auslandssemester ist im Studium Internationales Logistikmanagement verpflichtend. Dass Nadine Lepschis Reise nach Norwegen führen würde, war schnell klar: „Norwegen ist für ein gutes Ausbildungsniveau bekannt, hat eine atemberaubende Landschaft und ist zudem auch ein sehr sicheres Land. Außerdem wollte ich schon immer mal die Nordlichter hautnah erleben, was mir hier auch gelungen ist. Es war spektakulär. Am liebsten würde ich die schöne Landschaft mit nach Hause nehmen“, schwärmt die 24-Jährige.
Präzise Vorbereitungen
Norwegen sei sehr fortschrittlich, für nahezu alles gäbe es Apps, beinahe alles wird mit Kreditkarte bezahlt. „Es ist hier üblich, dass sich alle mit Vornamen ansprechen, egal ob Professor oder Geschäftsführer. Und fast jeder spricht perfekt Englisch.“ In einem 17 Quadratmeter großen Appartement mit Küche und Bad lebt die Studentin in Molde und fand in Norwegen schnell Anschluss. Präzise Vorbereitungen für ein gelungenes Auslandssemester waren aber wichtig, wie Antworten zu finden auf Fragen wie: „Welche Länder kommen in Frage, brauche ich Aufenthaltsgenehmigungen, wieviel Geld benötige ich, brauche ich Impfungen oder bietet meine Wunschuniversität im Ausland die benötigten Kurse an?“
Persönliche, prägende Erfahrungen
Persönlich bringe ihr die Zeit im Ausland viel, auch wenn sie die österreichische Hausmannskost vermisse und sich schon sehr auf ein Schnitzel freue: „Ich denke, dass es für eine Person einen unglaublichen Mehrwert bringt, eine neue Umgebung, neue Menschen und eine neue Kultur kennen zu lernen. Wenn einem die Chance gegeben wird, sollte man sie auf jeden Fall nützen und einfach machen, es lohnt sich“, sagt Lepschi und rät: „Auch wenn du dir unsicher bist, ob du den Schritt ins Ausland alleine wagen sollst... Du bist mit deinen Sorgen nicht allein. Jeder muss sich in dem Land einleben, Freunde finden und sich in alltäglichen Situationen zurechtfinden. Es geht schneller als du denkst“, verspricht die Linzerin.


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