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LINZ. Die Linzer Studierenden wollen schneller studieren, kämpfen aber mit den Rahmenbedingungen – zu diesem Ergebnis kommt eine IMAS-Studie mit über 3.000 Umfrage-Teilnehmern der Linzer JKU.

v.li.: Wolfgang Denthaner (1. ÖH-Stv.), Hanna Silber (2. ÖH-Stv.) und Edin Kustura (ÖH-Vorsitzender): Auch ein Parkhaus am Campus wird gefordert. Foto: ÖH JKU

Rund zwei Drittel der Studierenden fordern, dass Kurse und Prüfungen jedes Semester angeboten werden. Außerdem ist der Ruf nach speziellen Angeboten für Berufstätige und eine generelle Ausweitung des Lehrangebots zu vernehmen. „Rund 70 Prozent der JKU-Studenten sind berufstätig, 20 Prozent haben Betreuungsverpflichtungen. Mit Kursen und Prüfungen, die jedes Semester angeboten werden, und einer besseren Verteilung der Prüfungstermine würde bei der Beschleunigung der Studiendauer sicher einiges auf Kurs gebracht werden“, betont auch ÖH-Vorsitzender Edin Kustura.

Die Uni startete erst kürzlich eine Task Force zum Thema Prüfungsaktivität, in der sich auch die ÖH „massiv einbringen“ will. „Die durchschnittliche Studiendauer ist ein ganz wichtiger Faktor für die Studienwahl“, bekräftigt auch Paul Eiselsberg (IMAS) die Wichtigkeit dieses Themas.

Parkhaus gefordert

Die zweite große Herausforderung der Linzer Studierenden: die Mobilität. „In der Studie zeigt sich, dass die JKU eine Pendler-Universität ist. Durchschnittlich beträgt die Fahrtstrecke in eine Richtung über 25 Kilometer, 3,4 Mal fahren die Studierenden im Durchschnitt an die Uni. Ein günstigeres Semesterticket – fast 50 Prozent würden dann auf Öffis wechseln – und ein Parkhaus am Campus könnten die angespannte Situation verbessern“, so Kustura. Durch die Bauarbeiten am JKU-Areal fielen seit Sommer rund 300 Parkplätze weg.


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