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OÖ. Rund um den Mai spielen sich im ganzen Land verschiedenste Bräuche ab. Besonders das Maibaum-aufstellen ist vielerorts beliebt. Dazu gehört auch das bekannte Maibaumstehlen. Die Landjugend OÖ hat sich dafür was ganz besonderes einfallen lassen: die digitale Maibaumlandkarte.

Bald werden in vielen Gemeinden die Maibäume aufgestellt. Foto: Landjugend OÖ
  1 / 2   Bald werden in vielen Gemeinden die Maibäume aufgestellt. Foto: Landjugend OÖ

Für das Stehlen des Maibaumes hat jede Gemeinde so ihre eigenen Regeln. Die OÖ Landjugend hat deshalb die digitale Maibaumlandkarte ins Leben gerufen.  Sie versuchen damit, die unterschiedlichen und vielfältigen Regelungen des Maibaumstehlens in den einzelnen Regionen zu erfassen und zu dokumentieren. Die Karte soll einerseits den Dieben Klarheit geben, unter welchen Voraussetzungen ein Baum in der jeweiligen Gemeinde gestohlen werden darf, und somit vorsorglich Streitigkeiten vermeiden und andererseits die Vielfältigkeit dieses Brauches in Oberösterreich darstellen.

Ausgezeichnet mit dem oö. Volkskulturpreis

Im April 2013 startete die Landjugend mit der großen Befragung. In Zusammenarbeit mit der Abteilung DORIS (Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System) des Landes OÖ wurden die Ergebnisse in eine digitale Landkarte eingearbeitet. Für diese innovative Idee, die Tradition und modernste Technik miteinander verbindet, wurde die Landjugend mit dem Volkskulturpreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

All jene Vereine und Gruppen, die in ihren Gemeinden einen Maibaum aufstellen, und deren Baum noch nicht erfasst ist, können sich online unter www.ooelandjugend.at an der Umfrage beteiligen.

Hier geht's zur Karte: www.doris.ooe.gv.at

Auch auf der Homepage der Landjugend OÖ ist sie zu finden: www.ooelandjugend.at


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