Linzer Gesundheitspreis wurde verliehen
LINZ. Bei einem Festakt im Alten Rathaus im Rahmen der Tagung „Netzwerk Gesunde Städte Österreichs“ würdigte die Stadt Linz herausragende Leistungen im Gesundheitswesen. Sieben von insgesamt 26 eingereichten Projekten wurden von Vizebürgermeisterin Karin Hörzing ausgezeichnet.

Mit dem Gesundheitspreis würdigt die Stadt Linz regelmäßig herausragende Leistungen im Gesundheitswesen. Die alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung feiert heuer das 20-jährige Bestehen. Vizebürgermeisterin Karin Hörzing prämierte bei der Festveranstaltung im Renaissancesaal des Alten Rathauses die Gewinner. Eine unabhängige Fachjury wählte nach einer Punktebewertung sieben der insgesamt 26 eingereichten Projekte aus.
„Die eingereichten Projekte beweisen erneut, dass im städtischen Gesundheitswesen ein innovatives Potenzial gegeben ist, für das dieser Gesundheitspreis gleichzeitig Impuls und Unterstützung darstellen soll“, betont Gesundheitsreferent Stadtrat Michael Raml.
Erste Preise Für Ordensklinikum und Institut Suchtprävention
Mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde das Ordensklinikum Linz GmbH Barmherzige Schwestern für die Implementierung einer „Pelvic Care Nurse“ am Gynäkologischen Tumorzentrum des Hauses, die Frauen mit gynäkologischen Tumorerkrankungen individuell in ihrem Krankheitserleben unterstützt und durch alle Phasen der Erkrankung begleitet.
Ebenfalls einen ersten Preis erhielt das Institut Suchtprävention für ihre Kampagne „Familien stärken“, einem Präventionsprogramm für Familien mit mindestens einem Kind zwischen zehn und 14 Jahren, wo sich Eltern und Kinder über verschiedene Themen wie Ärger, Stress, Gefühle, Konflikte und auch über den Umgang mit Suchtmitteln – professionell begleitet – regelmäßig austauschen können.
Zweite Preise für Elisabethinen und Selbsthilfe OÖ
Das Ordensklinikum Linz Elisabethinen wurde für ihre „Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher“ mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. Das Projekt zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche körperlich schwer erkrankter Eltern bewusst in den Blickpunkt zu rücken und stützende Säulen für sie in den Familien zu schaffen.
Einen zweiten Preis erhielt auch die Selbsthilfe OÖ für Ihr Projekt „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“, wobei der Dachverband der OÖ Selbsthilfegruppen ein Gütesiegel ausgelobt hat, um die Kooperation zwischen Krankenhäusern und Selbsthilfegruppen dauerhaft und systematisch zu etablieren.
Dritte Preise für Kepler Uniklinikum und OÖGKK
Das Kepler Universitätsklinikum – Neuromed Campus, Institut Psychotherapie erhielt für ihr Projekt „Sophokles“, das dabei hilft, dass Studierende den Umgang mit psychisch schwer erkrankten Menschen effektiv üben können, einen dritten Preis. Dabei werden schwierige Situationen mit belasteten Patienten realitätsnah durch professionelle Schaulspieler simuliert.
Einen Dritten Preis gab es auch für die OÖ Gebietskrankenkasse, Abteilung Gesundheitsförderung und Prävention, für ihr Programm „Kinderleicht! Familien groß in Form“, das in Modulen zu den Themen „Ernährung“, „Bewegung“ und „Psychologie“ interessierte Familien über zwölf Wochen hinweg intensiv betreut.
Anerkennungspreis für Körnergymnasium
Außerdem überzeugte die Einreichung des BG WRG Körnergymnasiums, die den dritten Platz nur knapp verpasste, die Jury durch ihre beispielhaft ganzheitliche Konzeptionierung ihres Schulgesundheitsprojekts „Lebensraum Schule“. Dabei gibt es strukturierte Programme für Ernährung, Bewegung, psychosoziale Gesundheit sowie Lehrer-Gesundheit. Dem Körnergymnasium wurde dafür ein Anerkennungspreis zugedacht.


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