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Linzer Schüler des Kepler-Europagymnasiums holten zweiten Platz beim internationalen Kepler-Preis nach Linz

Valerie Himmelbauer, 25.06.2019 09:36

LINZ. Neun Schüler der Oberstufe des Kepler-Europagymnasiums nahmen mit Unterstützung ihrer Physikprofessoren an der Ausschreibung zum internationalen Kepler-Preis teil, an dem 22 Kepler-Gymnasien der Europäischen Union ausgelobt wird. Die Linzer konnten den erfolgreichen zweiten Platz und eine Siegesprämie mit in die Landeshauptstadt nehmen.

Landeshauptmann Thomas Stelzer mit Direktor Gottfried Jachs (links neben LH), der Mathematik- und Physikprofessorin Caudia Jabornegg und Physikprofessor Peter Reisinger mit Mentor Konsulent Erich Meyer (v.l.n.r von LH) sowie den erfolgreichen Schülern: Alexander Bahr, Felix Bayer, Jan Linner, Florian Malicky, Patricia Oberluggauer, Emil Pühringer, Leo Pühringer, Natalie Riedler und Lenard ZipkoFoto: Land OÖ/Daniel Kauder

Die Schüler aus Linz tüftelten unter der Obhut ihrer Professoren und Mentor Meyer drei Monate lang zweimal die Woche an den Nachmittagen an ihrer Aufgabenstellung. Aus dem Film „Armageddon“ wählten sie drei spezielle Szenen aus, nämlich „Asteroid“, „Koordinaten“ und „Swing-by-Manöver“, die sie nach dem Wissenstand Keplers mathematisch analysierten.

Landeshauptmann Thomas Stelzer gratulierte 

„Ich freue mich, dass Johannes Kepler nach wie vor das Interesse an der Wissenschaft weckt - vor allem auch bei jungen Menschen. Um den Standort nachhaltig abzusichern, brauchen wir in Zukunft talentierte Forscherinnen und Forscher, die sich um die Herausforderungen der Zukunft annehmen und wir Johannes Kepler Gedankenexperimente wagen. Ich gratuliere den engagierten Schülerinnen und Schülern sowie den Professoren und ihrem Mentor zur erfolgreichen Platzierung“, so Landeshauptmann Stelzer.

Herausragende Persönlichkeit Oberösterreichs

„Johannes Kepler war eine der herausragendsten Persönlichkeiten Oberösterreichs und war mit den Menschen in unserem Bundesland stets eng verbunden. Immerhin hat er in unserer Landeshauptstadt so lange gelebt und geforscht wie in sonst keiner anderen Stadt. Grund genug, dass sich Linz heute Kepler-Stadt nennt und die Linzer Universität seinen Namen trägt“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer in seinen Grußworten bei der Kepler-Festveranstaltung zu „400 Jahre Weltharmonik“ im deutschen Weil der Stad, der Geburtsstadt Keplers. 


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