Radfahrprüfung: "Wir haben lange geübt"
LINZ. Im ganzen Land finden derzeit Radfahrprüfungen statt. Emil und Olivia von der Volksschule der Kreuzschwestern in Linz haben sie bereits absolviert.

Seit 48 Jahren ist das Jugendrotkeuz Träger der freiwilligen Radfahrprüfung. „Für uns ist ees ein wesentlicher Teil der Arbeit des Jugendrotkreuzes, weil wir damit junge Leute zur Eigenverantwortung erziehen“, hebt Walter Aichinger, Präsident des OÖ Roten Kreuz, hervor. Dieses Jahr absolvieren rund 15.000 Schüler die Prüfung, darunter auch die zwei Linzer Viertklässler Emil und Olivia. „Zuerst macht man einen Test“, erzählt Olivia. Der ÖAMTC hat zur Vorbereitung dafür mit der Fahrrad-Champion-App sogar eine eigene Trainingsmöglichkeit entwickelt.
Übung notwendig
Nach der theoretischen Prüfung geht es an die praktische Prüfung. „Wir haben ziemlich lange geübt“, schildert Emil. Die praktische Prüfung dauerte dann knapp 15 Minuten. Dabei mussten die beiden unter anderem drei Kreuzungen, rechts abbiegen, links abbiegen und das einbiegen in eine Garage meistern - Herausforderungen wie sie im Straßenverkehr vorkommen.Das solche Herausforderungen jedoch nicht immer so gut bewältigt werden, weiß Gunter Seebacher von der AUVA. Diese bietet Radworkshops an in denen unter anderem trainiert wird enge Kurven zu fahren. „33 Prozent der Kinder konnten diese Aufgabe nicht lösen.“ 29 Prozent hatten Schwierigkeiten mit dem Fahrrad Gehsteigkanten zu überwinden.
Kinder haben Vorrang
Abgenommen wird die Radfahrprüfung im Zusammenarbeit mit der Landsverkehrsabteilung der Polizei OÖ. „Unsere Kinder werden dabei behutsam und unter Aufsicht auf den Straßenvekehr vorbereitet. Selbstverständlich werden aber alle anderen Verkehrsteilnehmer nicht von ihrer Pflicht entbunden, ganz besonders auf die jungen Radfahrer Acht zu geben“, so Landespolizeidirektor Erwin Fuchs und wießt ausdrücklich darauf hin: „Kinder haben im Straßenverkehr Vorrang.“


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