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LINZ. Zur Retterin wurde eine Mitarbeiterin des Linzer Ordnungsdienstes in St. Margarethen. Nachdem es eine Auseinandersetzung mit einer Dame mittleren Alters gab, ging diese in die Donau. Die Mitarbeiterin reagierte geistesgegenwärtig und zog sie wieder ans Ufer, berichtet die Stadt Linz.

Die Ordnungsdienst.Mitarbeiterinnen Anita Kaiser (r.) und Stefanie Zeitlinger Foto: Stadt Linz
Die Ordnungsdienst.Mitarbeiterinnen Anita Kaiser (r.) und Stefanie Zeitlinger Foto: Stadt Linz

Zwei Mitarbeiterinnen des Ordnungsdienstes (OSL) waren als Radstreife am Weg nach St. Margarethen angehalten worden - eine Frau ersuchte aufgrund eines Fahrradproblems um Unterstützung.

Nachdem sie der Frau geholfen hatten, trafen sie am Donaustrand in St. Margarethen wieder auf die Frau. Einige Gäste fühlten sich durch das Verhalten der Dame belästigt. Nachdem die beiden OSL-Mitarbeiterin die Frau aufforderten, die Belästigungen zu unterlassen, eskalierte die Situation und die Polizei musste zur Unterstützung gerufen werden.

Schnurstracks ins Wasser

Zwischenzeitlich suchte die Frau eine Toilette auf. Von der Toilette kommend ging sie dann zielstrebig direkt zum Donauufer und weiter in die Donau. Eine Mitarbeiterin reagierte geistesgegenwärtig und zog die Frau wieder ans Ufer. Die bereits eingetroffene Polizeistreife übernahm anschließend die Frau.

„Die beiden Mitarbeiterinnen des Ordnungsdienstes haben richtig und sehr vorbildlich reagiert. Ich möchte mich herzlich für ihren hervorragenden Einsatz bedanken. Sie erkannten die Situation und ergriffen die nötigen Maßnahmen. Dieser Vorfall zeigt abermals, dass die Ordnungsdienstmitarbeiter helfend zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden“, so Stadtrat Michael Raml in einer Aussendung.


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