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LINZ. Nach dem Unfall in Niederösterreich mit zwei toten Kindern brach eine Sicherheits-Diskussion um die Rad-Anhänger aus. Der Linzer Radexperte Leo Kiesl betont: „Die Anhänger darf man nicht verteufeln, gerade in der Stadt sind viele Familien darauf angewiesen.“

Leo Kiesl: „Beim Fahren Fahne oben lassen und die Lichter einschalten.“ Foto: Tips
Leo Kiesl: „Beim Fahren Fahne oben lassen und die Lichter einschalten.“ Foto: Tips

„Der Unfall in Niederösterreich war tragisch, hier wurde ein schwacher Verkehrsteilnehmer getroffen. Es ist allerdings ein ganz falscher Weg, die Radanhänger selbst zu verteufeln, die sind sicher, die Hersteller, meist aus Schweden und der Schweiz, haben die höchsten Sicherheitsstandards. Und das sage ich nicht, weil ich ein Radgeschäft habe, ich nütze diese Anhänger auch selbst in der eigenen Familie“, so Kiesl, dessen Kundschaft zuletzt selbst verunsichert war.

Auf Qualität bei der Anschaffung achten

Gerade in der Stadt wäre ein solcher Transporter eine wichtige Mobilitätsform geworden. „Wer sich nicht gleich ein zweites Auto leisten kann oder will, ist auf solche Radanhänger angewiesen. Hier sind auch die Politiker gefordert, endlich passende Radwege für den Radverkehr voranzutreiben, da gibt es auch in Linz noch einiges zu erledigen“, so Kiesl.

Was gilt es zu beachten, wenn man sich einen Radanhänger anschaffen will? „Die guten Anhänger kosten eben einmal ab 700 Euro aufwärts. Dann sollte man immer die Fahne oben haben und auch die Lichter hinten untertags brennen haben.


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