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URFAHR-UMGEBUNG/LINZ. Vergangene Woche demonstrierte eine kleine Abordnung - darunter auch Vertreter aus dem Bezirk- gegenüber vom Linzer Landhaus erneut gegen die geplante 110 kV-Freileitung. Dabei erhielten sie Unterstützung von politischer Seite.

Die geplante Freileitung sorgt nach wie vor für Widerstand. Foto: Preining/Tips
Die geplante Freileitung sorgt nach wie vor für Widerstand. Foto: Preining/Tips

Die kleine Abordnung an Freileitungs-Gegnern, die vergangenen Dienstag mit Schildern auf der Promenade gegenüber des Linzer Landeshauses erneut gegen die Pläne rund um die 110-kV-Leitung, wurden dabei von der oberösterreichischen Spitzenkandidatin der Neos, Karin Doppelbauer unterstützt. Diese fordere in Zusammenhang mit der Thematik rund um Freileitungen oder Erdkabeln eine gesetzliche Lösung. “Wir finden es unfair, dass ein so massiver Eingriff in die Landschaft und Lebensqualität der Betroffenen umgesetzt werden soll, obwohl es längst bessere Lösungen gibt“, so Doppelbauer. Bereits vergangene Woche habe die Partei demnach einen entsprechenden Initiativantrag im Parlament eingebracht, wonach 110-kV Leitungen nurmehr dann als Freileitungungen erricht werden sollen, wenn eine Erdleitung um das 2,5-fache teurer wäre. Geht es um die Freileitung im Mühlviertel, so sei dies jedenfalls nicht der Fall, so Doppelbauer weiters: „Davon sind wir im Mühlviertel weit entfernt. Es ist sogar fraglich, ob die Erdleitung in Errichtung und Betrieb überhaupt teurer wäre. Entsprechende Gutachten sprechen von annähernd gleichen Kosten.“

Vorbild Schweiz und Deutschland

Bei dem Antrag habe man sich an der Rechtslage von Deutschland oder der Schweiz, aber auch nach der Handhabe im Bundesland Salzburg orientiert. Dort seien Erdleitungen für 110kV bereits gesetzlicher Standard.


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