Hunderte Besucher beim Linzer Mobilitätsfest
LINZ. Über einen großen Andrang durfte sich heuer auch wieder die Radlobby beim SternRADLn zum Linzer Mobilitätsfest mit RADpaRADe freuen.

Bei strahlendem Sonnenschein herrschte bereits am frühen Morgen enormer Andrang und fröhliche Stimmung auf den SternRADL-Fahrten aus den Umlandgemeinden in die Linzer Innenstadt zum zweiten Linzer Mobilitätsfest. Besonders großer Andrang herrschte auf der Route OST ab Steyregg und heuer auch auf der Route WEST ab Puchenau. Von dort aus trat eine Rekordzahl von 6 Bürgermeister und zahlreichen Landtagsabgeordneten sowie Nationalratsabgeordnete öffentlichkeitswirksam aktiv für Radverkehrsförderung in die Pedale. „Sehr erfreulich war die in sechs Jahren erstmalig durchgängig freie Fahrt für den Radkonvoi von Steyregg bis zum Pfarrplatz. An jeder einzelnen Kreuzung wurden wir abgesichert von der Polizei durchgewunken“, freut sich Gerhard Fischer, Vorsitzender der Radlobby OÖ.
Radparade gut gesichert
Auch die Radparade war gut abgesichert. Erstmals wurde die Nibelungenbrücke bei der ersten Runde völlig Autofrei gehalten. „Es gebührt hier der Polizei wirklich höchstes Lob bei der perfekten Abwicklung der Radparade.“ Eine seriöse Zählung der hunderten RadlerInnen war kaum noch möglich, Schätzungen der Radlobby gehen von 600 bis 900 aus.
Viele Kinder und Jugendliche
Besonders hoch war heuer der Anteil an mitradelnden Kindern und Jugendichen, was der Veranstaltung auch den Stempel und die Ziele der Friday“s for Future Bewegung aufdrückte, die auch mit einem Infosstand vertreten waren. Sehr gut besucht war heuer auch der KinderRadspaß-Parcours, an dem auch erstmals Kinderräder für jene zur Verfügung standen, die nicht mit dem Rad am Mobilitätsfest waren.
Rad siegt bei Vergleichsfahrt
Bei der Verkehrsmittel-Vergleichsfahrt waren heuer am Hauptbahnhof und im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder 2 Aufgaben zu erledigen. Dabei kamen alle 3 Radfahrer auf verschiedenen Routen zeitgleich in 16 Minuten als erste aufs Siegerpodest. Der von vielen favorisierte E-Scooter kam mit 4 Minuten Rückstand ins Ziel., das E-Auto und Öffifahrer Vizebürgermeister Hein kamen nach 30 Minuten zeitgleich ins Ziel.
Veranstalter zufrieden
Die Veranstalter waren sehr zufrieden, und auf der Bühne haben Stadt Linz, Radlobby und Klimabündnis die jeweiligen großen Bemühungen und Anteil der anderen an diesem Erfolg hervorgehoben. „Einziger Wehrmutstropfen bleibt bei der überwältigenden Teilnahmekulisse aus den Linzer Umlandgemeinden das erneut eher sehr bescheidene Engagement des Land OÖ an diesem Event für sanfte Mobilität“, bedauert Fischer.


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