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LINZ. 2018 wurden 2.100 ältere Linzer mobil betreut. Ab 2024 wird die Zahl jener, die mobile Betreuungsangebote in Anspruch nehmen stark ansteigen.

2018 wurden 2.100 Personen betreut.Foto: Alexander Raths/Shutterstock.com
2018 wurden 2.100 Personen betreut.Foto: Alexander Raths/Shutterstock.com

In den vergangenen Jahren wurde die mobile Betreuung und Hilfe in Linz massiv ausgebaut, dementsprechend entwickelten sich auch die Einsatzzeiten und Personalstärken sehr dynamisch nach oben. Infolge des Ausbaus und durch die Zunahme der 24-Stunden-Betreuung reduzierten sich die Wartelisten, sodass etwa seit 2012 in Linz von einer Vollversorgung gesprochen werden kann. Seit 2015 stagnieren die Betreuungszahlen.

Zahlen stabil, starker Anstieg ab 2024

Im Jahr 2018 wurden, ohne Tageszentren, insgesamt 2.134 Klienten betreut und 171.000 Einsatzstunden geleistet. Die Einsatzzeiten der Mitarbeiter reichten im Jahr 2018 von einer halben Stunde im Monat bis zu 121 Stunden im Monat pro Klient. Der relativ größte Teil der Klienten nahm 2,5 bis 5 Stunden in Anspruch. Für 2019 sind mit den Betreuungsvereinen insgesamt rund 179.000 zu leistende Betreuungsstunden vereinbart. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist in Linz in den kommenden Jahren jedoch wieder mit einem leicht steigenden Bedarf an mobiler Hilfe zu rechnen, der ab etwa 2024 stärker anzusteigen beginnt.

2,7 Millionen Euro von der Stadt Linz

Zu den Kosten der Mobilen Betreuung und Hilfe sowie der Hauskrankenpflege leisten Klienten, in Abhängigkeit von ihrem Familien-Nettoeinkommen und dem Bezug eines Pflegegeldes, einen den Vorgaben des Landes entsprechenden Kostenbeitrag. Die dadurch nicht gedeckten Kosten tragen zu je 50 Prozent das Land Oberösterreich und die Stadt Linz. Im vergangenen Jahr betrug dieser städtische Beitrag 2,7 Millionen Euro. Insgesamt lagen die Gesamtausgaben bei 7,7 Millionen Euro.

Tageszentren entlasten mobile Dienste

In Linz gibt es neben der mobilen Betreuung zudem noch Tageszentren. Mobile Hilfen können dadurch entlastet werden. Für Senioren, die zu Hause wohnen, stehen drei städtischen Tageszentren bereit. Hier erhalten die Tages-Besucher ein Angebot, das neben professioneller Betreuung durch Fachsozialbetreuer und Diplomsozialarbeiter eine bunte Palette an Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten bietet. Diese können mehrmals wöchentlich in Anspruch genommen werden. In den städtischen Einrichtungen stehen in Summe 100 Betreuungsplätze zur Verfügung. In privaten Häusern weitere 28.


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