Altoberösterreicher in Israel - Das Versprechen, nie zu vergessen
LINZ/ISRAEL. Vor 15 Jahren waren erstmals 16 oberösterreichische Mitbürger, die nach dem Anschluss an Hitler-Deutschland 1938 fliehen mussten und heute in Israel leben, zu Gast in Oberösterreich. Damals wurde ein Versprechen abgelegt, die Verbindung nach Israel niemals abreißen zu lassen.

So kam es, dass seither die Alt-Oberösterreicher regelmäßig zu einem Treffen in Tel Aviv anlässlich der Friedenslichtreise vom Landeshauptmann eingeladen werden – so auch im heurigen Jahr. Einer der Teilnehmer war Arie Wolf – mit 100 Jahren der älteste Alt-Oberösterreicher. Die Familie von Wolf zog 1929 nach Linz, die Eltern hatten dort einen Textilhandel. Bald war seiner Mutter klar, dass ihre Familie in Lebensgefahr ist und schickte ihren Sohn Arie nach Palästina (Israel). Illegal eingewandert musste er sich längere Zeit verstecken. Später konnten auch seine Eltern nach Israel fliehen. Die restliche Familie, seine Onkel, Tanten und deren Kinder, überlebte nicht.


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