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LINZ. Auch heuer wurden vier Absolventen der Johannes Kepler Universität Linz mit dem Adolf-Adam-Informatikpreis ausgezeichnet. Für seine Masterarbeit „SOKO JKU - KI zur besseren Fingerabdruckerkennung“ durfte sich Philipp Schwarz vom LIT Secure and Correct Systems Lab über den ersten Platz freuen. Juroren waren wie immer Oberstufen-Schüler aus ganz Oberösterreich.

Alfred Hiebl (Firma MIC) und Preisträger Philipp Schwarz Foto: JKU
  1 / 2   Alfred Hiebl (Firma MIC) und Preisträger Philipp Schwarz Foto: JKU

Zuschauerrekord: Zur Preisverleihung kamen mehr als 500 Schüler. Sie kürten Philipp Schwarz für seine am Institut für Computational Perception verfasste Arbeit zum Sieger. „Meine Arbeit beschäftigt sich ganz allgemein mit dem Verarbeiten von Fingerabdrücken. Anders als herkömmliche Algorithmen schafft es mein Programm, aus Fingerabdrücken von besonders schlechter Qualität ein präzises Orientierungsfeld zu berechnen“, so der Preisträger.

Auf den weiteren Plätzen landeten Daniel Hofer (“(Un)sichtbare Wasserzeichen - Gestohlenen Webseiten auf der Spur“), Johannes Lehner (“PatchNet - Wie selbstfahrende Autos lernen, die Welt in 3D wahrzunehmen“) und Raphael Mosaner (“On-stack Replacement – Turbobeschleunigung von Programmschleifen“).

Beeindruckende Qualität und Vielfalt

Für den Preis konnten sich Absolventen der JKU-Masterstudien Computer Science und Bioinformatik bewerben, die ihr Masterstudium im vergangenen Studienjahr abgeschlossen haben und deren Arbeit mit „Sehr gut“ beurteilt wurde. In einer Vorauswahl durch eine Fachjury wurden die besten vier ausgewählt. „Die vier Finalisten zeigten nicht nur ihr IT-Know-how, sondern auch ein Talent, dieses Wissen einfach zu vermitteln. Wir freuen uns, dass sie diese Fähigkeiten heuer vor einem Rekordpublikum zeigen konnten“, zeigte sich die Juryvorsitzende Gabriele Kotsis von der Qualität und Vielfalt der Arbeiten beeindruckt.

Über den Preis und seinen Namensgeber

Der mit 1.500 Euro dotierte Informatikpreis wurde gemeinsam mit Hauptsponsor MIC, der Österreichischen Computer Gesellschaft, der IT rocks Initiative und der Österreichischen Gesellschaft für Informatik vergeben. Der Namensgeber Adolf Adam (1918 bis 2004) war österreichischer Statistiker und Informatiker. Er wurde 1966 an die Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften nach Linz berufen und erstellte das Linzer Informationswissenschaftliche Programm (LIP), mit dem er den Weg zur Etablierung der Informatik als anerkannte Studienrichtung ebnete.

Linz war 1969 die erste österreichische Universität, an der ein Informatikstudium eingerichtet wurde. Auf Adams Betreiben erfolgte 1971 auch die Umbenennung in Johannes Kepler Universität Linz.


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