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LINZ. Ein halbes Jahr ist die vollautomatische Online-Assistentin auf www.linz.at nun im Dienst, um rund um die Uhr Fragen von Bürgern zu beantworten. Seit der Präsentation des städtischen Chatbots Anfang Juli gibt ELLI – der Name steht für ELektronische LInzerin – pro Tag in mehr als 100 Chats Antworten zu den unterschiedlichsten Fragen. Insgesamt gaben User seit dem Start mehr als 18.000 Anfragen ein, die in etwa 191.000 Einzelnachrichten bearbeitet wurden.

„Frag ELLI!“ ist unter https://fragelli.linz.at sowie mittels iPhone- und Android-App abrufbar. Foto: Heindl

Da das System täglich dazu lernt, können neben den anfänglich im Chatbot aufbereiteten Themen nun auch Fragen zur Geburt eines Kindes, zur Eheschließung, zu Aktivpass, zu Personenstandsurkunden, zu Angelegenheiten des Fundbüros oder zu Namensänderungen von ELLI großteils beantwortet werden. Natürlich bietet ELLI auch viele allgemeine Informationen zu Linz.

„Der Linz-Chatbot „Frag ELLI!“ ist ein kleiner, aber wesentlicher Schritt, um das Service-Angebot der Stadt Linz noch niederschwelliger und bürgerfreundlicher zu machen. Die Zugriffszahlen zeigen deutlich, dass der eingeschlagene Weg der Digitalisierung als Ergänzung zur menschlichen Arbeitskraft richtig und notwendig ist“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

ELLI bezieht ihr „Wissen“ aus der in Österreich einzigartigen Info-Datenbank des Teleservice Centers im Neuen Rathaus. Wird sie zu einem Thema befragt, das noch nicht in ihrem Repertoire ist, übernehmen zu den Magistrats-Öffnungszeiten reale Kollegen die Konversation mittels Live-Chat. Häufig angefragte Themenbereiche werden laufend in ELLIs Palette an Auskünften ergänzt.

„Das Linzer Teleservice Center ist als Serviceeinrichtung nach wie vor maßgeblich in Österreich. Hier werden pro Tag mehr als 1.000 Anrufe zu den Magistrats-Dienstzeiten entgegengenommen. Der städtische Chatbot, welcher häufig wiederkehrende Standard-Anfragen rund um die Uhr abarbeitet, führt zu einer weiteren Steigerung der Effizienz und der Servicequalität für Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Bürgermeister Luger abschließend.


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