Widmung des Ebelsberger Kasernengeländes wird geändert
LINZ. Als Voraussetzung für die Bebauung des ehemaligen Ebelsberger Kasernengeländes, wir nun der Flächenwidmungsplan für das Gebiet geändert.

Eine Grundvoraussetzung für künftige Wohnbauten auf dem ehemaligen Kasernengelände in Ebelsberg und den angrenzenden „Sommergründen“ stellt die entsprechende Änderung des Flächenwidmungsplanes dar. Auf der Basis des Flächenwidmungsplans entsteht der Bebauungsplan.
Hälfte Wohngebiet
Diese zirka 30 Hektar großen Areale sind derzeit vor allem als „Sondergebiet des Baulandes/Kaserne“ beziehungsweise „Grünland/Landwirtschaft“ gewidmet. „Bei der Erstellung des Flächenwidmungsplanes für die Umnutzung des einstigen Areals der Kaserne Ebelsberg und der nördlich angrenzenden Grundstücke galt es sowohl Platz für Wohnbauten als auch umweltfreundliche Betriebe, Schulen, Grünzonen und Verkehrsflächen zu schaffen“, skizziert Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein den vorliegenden Plan.
Dementsprechend wird fast die Hälfte der Fläche als Wohngebiet gewidmet. Neben den 14 Hektar (46 Prozent) Wohngebiet werden 5,6 Hektar (19 Prozent) als Grünland, 4 Hektar (13 Prozent) als Kerngebiet für Verwaltungsgebäude, Handel und Dienstleistung, 2,3 Hektar (8 Prozent) als Verkehrsflächen und 2,2 Hektar (7 Prozent) als gemischtes Baugebiet (Umweltfreundliche Betriebe) definiert.
Stellungnahmen der Planungsträger
An die so genannten Planungsträger - zu denen das Land OÖ, die Wirtschaftskammer, das Bundesdenkmalamt, die oö. Umweltanwaltschaft, die Landwirtschafts- und die Arbeiterkammer sowie die Linz AG und A1 Telekom Austria zählen - wurde der Plan bereits versandt. Diese Institutionen können Stellungnahmen dazu abgeben. Diese werden in jene Version einfließen, die dem Linzer Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt wird.


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