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LINZ. Jene Mitarbeiter der Stadt Linz, die in der Corona-Krise besonders stark gefordert sind, sollen einen Bonus bekommen, gab Bürgermeister Klaus Luger bekannt. Ein Vorschlag dazu wird ausgearbeitet.

Altes Rathaus Linz (Foto: Volker Weihbold)
Altes Rathaus Linz (Foto: Volker Weihbold)

Wie die Menschen an der Supermarktkassa und die Pflegekräfte in den Spitälern, so gibt es auch bei den Beschäftigten des Linzer Magistrats einige Berufsgruppen, die derzeit besonders gefordert sind – entweder, weil sie einem höheren Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind, oder, weil sie deutlich mehr leisten müssen, damit die Stadt funktioniert.

Diese besonders stark geforderten Beschäftigten sollen laut Bürgermeister Klaus Luger ein Bonus bekommen. „In der Pflege, im Gesundheitsamt und in einigen anderen Stellen arbeiten viele Mitarbeiter derzeit rund um die Uhr oder unter speziellen Anforderungen. Von uns allen haben sie besonderen Dank für ihren Einsatz verdient. Vom Arbeitgeber Stadt Linz haben sie aber auch einen Bonus verdient und dafür werde ich mich persönlich einsetzen“, so Bürgermeister Luger.

Fairen Vorschlag ausarbeiten

Rund 1.300 Mitarbeiter sind derzeit trotz Corona-Krise aktiv beschäftigt, 600 vor Ort etwa in der Kinderbetreuung oder im Gesundheitsamt, 700 im Homeoffice. Luger erteilte heute der Personalreferentin, Stadträtin Regina Fechter, den Auftrag, gemeinsam mit der Personaldirektorin einen ausgewogenen und fairen Vorschlag auszuarbeiten. „Das Personalressort hat bereits im Vorfeld Überlegungen angestellt, wie mit den ungewöhnlichen Arbeitserfordernissen umgegangen wird. Es geht darum, tatsächliche Mehrarbeit, etwa im Gesundheitsamt, oder besondere Schutzerfordernisse, etwa in der Pflege und Betreuung, gegenüber der sonstigen Normalarbeit zu bewerten“, so Luger.

Bis Ende April soll eine Lösung für ein transparentes und faires Prämiensystem vorliegen.


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