Bürgermeister: „Freiheiten mit Augenmaß genießen“

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Anna Stadler Anna Stadler, Tips Redaktion, 02.05.2020 19:01 Uhr

LINZ. Die Entwicklung der Gesamtinfizierten in Linz im April war durchaus positiv. Vorsicht sei jedoch weiterhin angesagt, um den positiven Trend nicht zu sehr umzukehren, appelliert Bürgermeister Klaus Luger an die Linzer.

Die Entwicklung der Zahl der mit dem Corona-Virus infizierten Linzer im April stimmt Bürgermeister Klaus Luger optimistisch: „Der Zuwachs an Infizierten hat sich deutlich abgeflacht, gestern, am 1. Mai, ist keine neu-infizierte Person hinzugekommen“, blickt Luger auf die Zahlen der Linzer Stadtforschung. Insgesamt ist die Zahl der Infizierten von 207 am 31. März auf 303 am 1. Mai gestiegen.

Luger: „Beleg für hohe Disziplin der Linzer“ 

„Allerdings ist die Zuwachskurve de facto gegen Null abgeflacht“, vergleicht Luger die wöchentliche Entwicklung. So ist die Zahl der Infizierten in der Woche von 31. März bis 6. April beinahe um ein Drittel gestiegen, in der Woche von 20. bis 27. April nur noch um etwas mehr als ein Prozent und im Zeitraum von 27. April bis 1. Mai nur noch um 0,3 Prozent. „Das ist erfreulich und ein Beleg für die hohe Disziplin der Linzer, die im vergangenen Monat die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus offenbar befolgten“, interpretiert Bürgermeister Klaus Luger die Zahlen.

Linz stets unter OÖ-Schnitt

„Die Stadt Linz ist der Ballungsraum in Oberösterreich schlechthin. Deshalb könnte man von einer überdurchschnittlichen Häufung an Infektionsfällen ausgehen. Trotzdem waren wir erfreulicherweise stets unter dem Oberösterreich-Schnitt.“ Vergleicht man die Liste der oberösterreichischen Bezirke nach Infizierten pro 100.000 Einwohner, so blieben die ersten beiden Plätze mit Perg und Urfahr-Umgebung unverändert. Auf dem dritten Platz hat am 1. Mai der Bezirk Steyr-Land den Bezirk Rohrbach abgelöst. Linz war Anfang April auf den sechsten Rang. „Am 1. Mai waren wir mit rund 147 Infizierten pro 100.000 Einwohner nur noch auf Rang 8“, vergleicht das Linzer Stadtoberhaupt die Entwicklung.

Die erfolgreiche Entwicklung könne aber nun nur durch weitere Zurückhaltung fortgesetzt werden: „Die stufenweise Rückkehr zur Normalität macht Sinn. Ich appelliere an alle, die zurückgewonnenen Freiheiten noch mit Augenmaß zu genießen“, schließt Bürgermeister Klaus Luger.

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