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LINZ. Insgesamt acht Mitarbeiter des Zentrallabors des Kepler Universitätsklinikums (KUK) wurden positiv auf das neue Coronavirus getestet. Der Routinebetrieb des Labors ist jedoch nicht gefährdet. 

Das Kepler Universitätsklinikum (Foto: KUK)
Das Kepler Universitätsklinikum (Foto: KUK)

Am 28. Juli am Abend wurde ein Labormitarbeiter des KUK positiv getestet, welcher zu Hause symptomatisch geworden war. Umgehend wurde per Mail die Kontaktpersonenliste an die BH Urfahr-Umgebung, die Wohnsitzbehörde des Labormitarbeiters, gemeldet. Am 29. Juli in der Früh wurde der Personalbereich von der leitenden Oberärztin über den positiven Fall informiert. Die Kontakte wurden erneut überprüft und gemäß Kategorien festgelegt.

„Die anwesenden Kontaktpersonen der Kategorie 1 wurden umgehend zur Testung veranlasst und anschließend nach Hause geschickt. Mitarbeiter/innen mit Kontakt der Kategorie 2 wurden im Dienst behalten. Bei diesen Kontaktpersonen werden als zusätzliche Maßnahmen zur Sicherheit im Labor ebenfalls Testungen durchgeführt.“, so die stellvertretende Institutsleiterin Elisabeth Schreier-Lechner.

Weitere Testungen liefern weitere Fälle

Am Nachmittag des 29. Juli ergaben die Auswertungen der Testungen vier weitere positive Mitarbeiter. Es wurden auch für diese Mitarbeiter Kontaktlisten erstellt und gegen 20 Uhr an die jeweils zuständigen Behörden übermittelt. Weitere Testungen wurden laut behördlichen Vorgaben veranlasst und durchgeführt.

Am 30. Juli ergaben sich drei weitere positive Testungen.

Routinebetrieb im Labor gesichert

„Wir sind uns unserer Verantwortung in dem sensiblen Bereich eines Krankenhauses bewusst und wir achten alle gemeinsam fortlaufend darauf, dass die Hygienemaßnahmen laut Richtlinien eingehalten werden. Die höchstmögliche Sicherheit für Patienten und Mitarbeiter ist unser vordringlichstes Anliegen. Die Aufrechterhaltung des Routinebetriebes des KUK und vor allem des Zentrallabors ist gewährleistet und die Mitarbeiter werden über alle Entwicklungen mittels Newsletter fortlaufend informiert.“, bekräftigt der ärztliche Direktor Ferdinand Waldenberger.

„Die am Kepler Universitätsklinikum gelebten Hygienemaßnahmen entsprechen den Vorgaben des Bundesministeriums Soziales, Gesundheit, Pflege, Konsumentenschutz.“, versichert zudem Frank Bauer, Hygienemanager der OÖ Gesundheitsholding.


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