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LUFTENBERG/LINZ. Am vergangenen Wochenende kam es am Ausee bei Linz innerhalb weniger Stunden zu zwei Beinahe-Ertrinkungsunfällen. Beide endeten im Krankenhaus.

Das Einsatzboot am Ausee (Foto: Österreichische Wasserrettung Landesverband OÖ)
Das Einsatzboot am Ausee (Foto: Österreichische Wasserrettung Landesverband OÖ)

Am Samstag, 1. August, gegen 14 Uhr beobachteten Augenzeugen einen circa 30-jähriger Mann, der offensichtlich Probleme hatte und immer wieder mit dem Kopf unter Wasser geriet. Völlig richtig haben in dieser dramatischen Situation einige Anwesende reagiert, indem sie mit einem Notruf die Rettungskette in Gang setzten und den Ertrinkenden mit einer Luftmatratze ans Ufer brachten. Dort wurde er vom Notarzt erstversorgt und anschließend ins Kepler Universitätsklinikum gebracht.

Zweiter Unfall wenig später

Nur knapp vier Stunden später wurden die Wasserretter vor Ort erneut über die Rettungsleitstelle alarmiert. Fast an der gleichen Stelle konnte erneut ein knapp 30-Jähriger von aufmerksamen Augenzeugen vor dem Ertrinken gerettet werden. Der Mann hatte sich von Bekannten getrennt, die mit einem Schlauchboot unterwegs waren, und wollte alleine zum Ufer schwimmen. Ein Stand-Up-Paddler kam ihm gerade noch rechtzeitig zur Hilfe, nachdem er bereits mehrfach Wasser geschluckt hatte und drohte unterzugehen. Von der Wasserrettung wurde er bis zum Eintreffen des Notarztes mit Sauerstoff versorgt. Auch für ihn endete der Badeausflug im Krankenhaus. „Ohne den beherzten Einsatz von tatkräftigen Augenzeugen wären beide Unfälle wohl noch schlimmer ausgegangen. Rettungskette in Gang setzen und dem Opfer mit einem schwimmfähigen Rettungsmittel zu Hilfe kommen: Durch diese richtigen Erste-Hilfemaßnahmen bei Ertrinkungsunfällen in stehenden Gewässern konnten Badegäste das Leben der beiden Männer retten“, lobt die Wasserrettung.


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