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OÖ. Im vergangenen Jahr waren 3,2 Millionen Fahrgäste mit den privaten oö. Regionalbahnen unterwegs. Mit der OÖ Infrastrukturoffensive soll der kontinuierliche Ausbau der OÖ-Bahninfrastruktur konsequent vorangetrieben werden, um langfristig weitere Fahrgäste zu lukrieren.

 (Foto: M.INTAKUM/Shutterstock.com)
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Nach jahrelangem, zähen aber schließlich erfolgreichen Verhandlungen gelang es im vergangen Jahr, die oberösterreichischen Regionalbahnstrecken zu erhalten. Von Seiten der ÖBB war der weitere Betrieb einiger Regionalbahnen, wie bspw. der Almtalbahn, der Mühlkreisbahn, oder der Hausruckbahn in Frage gestellt worden. Gemeinsam einigte man sich letztlich aber darauf, mit der Infrastrukturoffensive das bis dato größte Schienen-Investitionspaket in der oö. Geschichte umzusetzen. Dass diese Politik nachhaltig ist und sich langfristig auszahlt, beweist eine aktuelle Analyse des VCÖ. Demnach konnten Oberösterreichs private Regionalbahnen im Vorjahr die Fahrgastzahlen steigern. In Summe 3,2 Millionen Reisende waren 2019 mit der Linzer Lokalbahn, der Traunseetram, der Vorchdorferbahn und der Attergaubahn unterwegs.

Langfristiger Tend

Generell konnten auf den oberösterreichischen Regionalbahnstrecken, die von ÖBB sowie Stern&Hafferl bedient werden, große Zuwächse verzeichnet werden. Von 2015 bis 2019 stiegen die Fahrgastzahlen im Regionalverkehr von 19 auf 20,3 Millionen an. Somit konnte innerhalb der vergangen vier Jahre ein Plus von rund 1,3 Millionen Fahrgästen erzielt werden. „Das unterstreicht die Bedeutung und Wichtigkeit attraktiver Bahnverbindungen. Investitionen in den ÖV sind nachhaltige Zukunftsinvestitionen“, so Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

 Keine Steigerung 2020

Trotz weiter ÖV-Maßnahmen, die im Heimatland gesetzt wurden, wie beispielsweise dem günstigen OÖ-Freizeitticket, kann für das Jahr 2020 aufgrund der Covid-19 Pandemie mit keinen Fahrgaststeigerungen bei den Regionalverkehren gerechnet werden. „Es ist aktuell noch nicht absehbar, bis wann sich eine Normalisierung der Lage einstellt, aber es wird auch mit Bewusstseins- und Werbemaßnahmen eine gewisse Zeit benötigen, bis die Fahrgastzahlen im ÖV das alte Niveau wieder erreichen“, so Steinkellner abschließend.


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